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Auftritt in der Halle Münsterland

"Das nächste Lied ist mit Musik": Helge Schneider zurück in Münster

Münster

Zwei Mal musste Helge Schneiders Auftritt in Münster verschoben werden. Am vergangenen Sonntag durfte der Quatschmacher dann endlich wieder auftreten.

Von Sohrab Dabir

Helge Schneider bewies in Münster einmal mehr, wieso er der beste deutsche Quatschmacher ist. Foto: Willi Weber/ProSieben/dpa

"Helge Schneider verzückt die Besucher in der Halle Münsterland mit einem Gitarrensolo" – den Pressetext hatte Helge Schneider am vergangenen Samstag (14. Mai) bereits auf der Bühne schon fertig. Tatsächlich gab er in dem Moment ein Solo zum Besten. Nur leider hörte es niemand. Grund: Da Helge Schneider sich zuvor den Stecker mehrere Male in Auge, Mund und Nase gesteckt hatte, schien es nun technische Probleme zu geben.

Diese wusste der Entertainer natürlich auf seine eigene Art zu überspielen. Generell ist alles, was Helge Schneider auf der Bühne macht, irgendwie lustig. Das fanden allem Anschein auch die Besucher in der nicht ganz ausverkauften Halle Münsterland. Zweimal musste das Konzert des 66-Jährigen in Münster coronabedingt verschoben werden. Am Samstag durften die Zuschauer ihn endlich wieder beim Quatsch machen und Musizieren bewundern.

Helge Schneider in Münster: Das Sprechen fiel ihm zunächst schwer

Dabei war es fast ein kleines Wunder, dass Helge Schneider an diesem Abend überhaupt etwas erzählen konnte. Nachdem er die Bühne betreten hatte, begann er unverständliche Töne von sich zu geben. Seine einleuchtende Erklärung lieferte er auch prompt: "Ich habe seit dem Frühstück nicht mehr gesprochen. Das verlernt man dann schnell", so der gebürtige Mühlheimer. Nachdem es dann mit dem Sprechen wieder lief, war Helge auch wieder ganz der Alte.

Nicht nur seine geistigen Ausflüge in die Welt des Irrsinns, sondern natürlich auch sein musikalisches Können unterhielten die Zuschauer in der Halle Münsterland. Dass Helge Schneider so gut wie alle Instrumente beherrscht, ist kein Geheimnis. In Münster saß er am Schlagzeug, am Klavier, konnte die Gitarre und den Kontrabass sowie diverse andere Instrumente bedienen. Für die Erfrischung zwischendurch sorgte Teekoch und Bühnen-Legende Sergej Gleithmann, der Helge Schneider auf Befehl zu parieren hatte. Nach knapp zweieinhalb Stunden war dann auch wieder Schluss. Am Ende gab der Protagonist des Abends noch ein knapp zehnsekündiges Medley seiner großen Hits wie "Es gibt Reis" und "Käsebrot" zum Besten – in klassischer Helge-Schneider-Manier eben.

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