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Corona

Nach über sieben Monaten Einsatz: OB Lewe dankt Mitarbeitern des Impzentrums

Münster

Sieben Monate und 16 Tage lang war das Impfzentrum in Münster in Betrieb. Am Donnerstag wurde es endgültig geschlossen. Zum Abschied hielt OB Markus Lewe eine Rede vor den Mitarbeitern.

Von Sohrab Dabir

OB Markus Lewe im Impfzentrum Münster. Foto: Kommunikationsamt der Stadt Münster

Update: Freitag (24. September): Zur Schließung des Impfzentrums hat sich Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe bei den Mitarbeitern bedankt. „Sie haben mit ihrem Einsatz wesentlich zur Bekämpfung der Pandemie beigetragen und ein gutes Beispiel dafür gegeben, wie Münster in Krisenzeiten zusammensteht“, sagte Lewe am Donnerstagabend (23. September) nach der offiziellen Schließung des Zentrums im Kreise der Mitarbeiter.

Im Impfzentrum Münster, das in der Halle Münsterland untergebracht war, erhielten seit der Öffnung vor siebeneinhalb Monaten rund 215.000 Menschen eine Impfung gegen das Coronavirus. Nach der Schließung des Zentrums übernehmen nun die Praxen der niedergelassenen Ärzteschaft die weiteren Impfungen in Münster.

Erstmeldung: Mittwoch (22. September): Binnen weniger Tage wurde das Impfzentrum in Münster an der Halle Münsterland am 1. Dezember 2020 eingerichtet. Am 8. Februar 2021 folgte dann die erste Impfung. Nach exakt sieben Monaten und 16 Tagen werden die Tore am kommendem Donnerstag (23. September) endgültig geschlossen. 

215.000 der insgesamt stadtweit 252.000 Impfungen werden bis zur Schließung um 13 Uhr an der Halle Münsterland verabreicht worden sein. Ab sofort werden die Menschen in den Praxen der niedergelassenen Ärzteschaft sowie mobilen Impfzentren in Münster gegen das Coronavirus immunisiert. Die Stadt zieht derweil eine positive Bilanz der zurückliegenden Monate.

Impfzentrum Münster war "Eckpfeiler der Pandemiebekämpfung"

"Was das Team des Impfzentrums in den vergangenen Monaten geschafft hat, ist herausragend und ein Eckpfeiler der Pandemiebekämpfung in Münster. Professionell, freundlich und unaufgeregt, so wurde dort gearbeitet und Vertrauen aufgebaut. Dass der weitaus größte Teil der Münsteraner Bevölkerung aufgeschlossen gegenüber der Corona-Schutzimpfung ist, liegt auch an der Arbeit des Impfzentrums", lobte Krisenstabschef Wolfgang Heuer die Arbeit der Mitarbeiter vor Ort. Rund 78 Prozent aller Bürger der Stadt haben bisher mindestens eine Dosis erhalten. Vor der Schließung hatte das Impfzentrum Münster noch eine Sonderaktion für die Menschen angeboten.

Die meisten Impfungen wurden im Impfzentrum Münster am 30. April dieses Jahres verabreicht. An diesem Tag erhielten 1974 Menschen ihre Immunisierung gegen die Krankheit Covid-19, die in der Domstadt erstmals Ende Februar 2020 nachgewiesen worden war. Auf einen ganzen Monat verteilt wurden im Mai die meisten Dosen (46.574) verabreicht. In diesem Zeitraum erreichte die Stadt auch eine Impfquote von 50 Prozent.

Neue Impfeinheit koordiniert Impfkampagne in Münster

"Wir haben mit viel Schwung eine Schneise in die Pandemie geimpft," sagt Dr. Peter Münster, ärztlicher Leiter des Impfzentrums. Dies sei auch nur mit den Bürgern möglich gewesen, die erkannt hätten, dass am Ende lediglich die Impfung gegen das Coronavirus helfe. Am 13. Juli wurde am Impfzentrum erstmals die "Open-House-Aktion" angeboten, bei der Impfungen auch ohne Termin verabreicht werden konnten. Das Personal des Impfzentrums wird nun wieder seinen eigentlichen Berufen und Tätigkeiten nachgehen – darunter sind auch Mitarbeiter der Stadt sowie der Feuerwehr.

Von den zuletzt genannten werden neun Mitarbeiter in die neu geschaffene "Koordinierende Covid-Impfeinheit (KoCI)" wechseln und dort das weitere Impfgeschehen beobachten sowie die Impfkampagne in Münster mit mobilen Aktionen weiterführen. Sollte eine weitere Impfung für alle Menschen notwendig sein, werden diese auch von der neuen Impfeinheit koordiniert. Ein neues Impfzentrum soll es nicht geben, teilt die Stadt mit.

Am 15. Mai erfolgte die 100.000. Impfung am Impfzentrum Münster Foto: Stadt Münster/Amt für Kommunikation
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