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Ab Samstag

Inzidenzstufe 0 in Münster: Lockerungen für Freibäder

Münster

Da seit Freitag in Münster die Inzidenzstufe 0 gilt, können auch Freibäder lockern. Doch wie lange werden die Lockerungen anhalten? 

Von Sohrab Dabir

Der Freitag (9. Juli) wird in NRW für zahlreiche Betriebe zu einer Art Neubeginn: Nachdem die Landesregierung für Städte und Regionen mit einer Inzidenz unter zehn eine Inzidenzstufe 0 festgelegt hat, darf kräftig gelockert werden. Auch in Münster.

Diskotheken dürfen wieder öffnen, Festivals könnten theoretisch ebenfalls stattfinden. Auch die Maskenpflicht wird nach dem NRW-Beschluss vielerorts aufgehoben. Über Lockerungen freuen sich auch die Freibäder in Münster.

Münster: Keine Besucherbegrenzung in Freibädern mehr

Seitdem in Münster die Freibäder Ende Mai wieder geöffnet hatten, galten coronabedingt noch einige Einschränkungen – wie zum Beispiel bei der Besucherzahl. Diese Maßnahmen sind seit Freitag jedoch aufgehoben. Ab Samstag (10. Juli) ist der Badebetrieb ohne Zeitfenster, Reservierung von Eintrittsplätzen und ohne Beschränkung der Badegastzahlen möglich, berichtet die Stadtverwaltung.

Dennoch gilt nach wie vor die durch das Infektionsschutz geregelte "AHA"-Regel – also möglichst Abstand zu seinen Mitmenschen im Freibad halten. In den drei in Münster geöffneten Freibädern sowie im Hallenbad Ost in St. Mauritz gelten ab Samstag folgende Öffnungszeiten:

Die Öffnungszeiten für die Bäder in Münster. Foto: Stadt Münster

Inzidenz in Münster steuert auf 10er-Wert zu

Demnach wird es nicht mehr zu Szenen wie vor wenigen Wochen kommen, als am Freibad in Münster-Hiltrup Tumulte aufgrund der Besucherbegrenzung ausbrachen. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) betonte jedoch am Mittwoch (7. Juli) bei seiner Ankündigung für die Lockerungen, dass die bisherige Corona-Schutzverordnung samt der Maßnahmen wieder greift, sollte eine Stadt oder ein Kreis wieder eine Inzidenz über zehn aufweisen.

Dies droht tatsächlich in der Domstadt. Seit Tagen steigt die Inzidenz in Münster kontinuierlich und liegt derzeit bei 7,0. Sollte der Wert in der kommenden Woche über zehn steigen, müssten die Lockerungen wieder zurückgenommen werden. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hatte den Schritt, den NRW nun geht, kritisiert und für zu früh empfunden.

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