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Brenzlige Situation

Kind im Gleisbett – Zugführer verhindert Schlimmeres

Münster

Am Donnerstag kam es auf der Bahnstrecke zwischen Münster und Telgte zu einer gefährlichen Situation. Ein Kind befand sich im Gleisbett, als ein Zug heranfuhr.

Von Sven Haverkamp

Eine Eurobahn hätte in Münster beinahe ein Kind erfasst (Symbolbild) Foto: dpa

Kurz nach der Ausfahrt aus dem Hauptbahnhof Münster am Donnerstag (19. Juni) erkannte der Zugführer der Eurobahn RB67 auf dem Weg nach Telgte ein Kind im Gleis und gab zunächst einen Warnpfiff ab. Anschließend leitete er eine Notbremsung ein und konnte somit einen Zusammenprall verhindern.

Münster: Kind im Gleisbett zuvor ausgerissen

Nach der gelungenen Notbremsung rannte der Junge um den Zug herum in Richtung des Hauptbahnhofes Münster. Die Bundespolizei konnte ihn schließlich aufgreifen und aus dem Gleisbett holen. Zuvor musste das Gleis für den Zugverkehr gesperrt werden.

Etwa zeitgleich wurde die Bundespolizei informiert, dass ein 13-jähriger Junge von seiner Betreuerin abgehauen und weggerannt war. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um jenen Jungen im Gleisbett handelte. So konnte dieser unverletzt an die Betreuerin übergeben werden. Die Aktion führte in Münster zu Störungen im Bahnverkehr.

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