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Lebensgefährlich verletzt

Auf Ehefrau eingestochen: Täter in Psychiatrie eingewiesen

Münster

Einem 50-Jährigen wird vorgeworfen, seine Ehefrau mit einem Messer lebensgefährlich verletzt zu haben. Nun wurde der Mann in einer Psychiatrie untergebracht.

In Münster-Kinderhaus griff ein Mann seine Ehefrau mit einem Messer an (Symbolbild). Foto: David Inderlied/dpa/Illustration

Update: 31. August. Der 50-Jährige hat die Tat in Münster-Kinderhaus gestanden. Eine Untersuchung hat eine psychische Erkrankung ergeben. Wegen des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung wurde er einstweilig in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Die Söhne (15 und 18) des Paares sind aktuell in der Obhut des Jugendamtes Münster.

Mann aus Münster greift Frau an

Erstmeldung: Ein 50-jähriger Mann steht im Verdacht, am Montagabend (30. August), gegen 22:19 Uhr seine von ihm getrennt lebende Ehefrau (46) in deren in Kinderhaus mit einem Messer lebensgefährlich verletzt zu haben.

Münster: Mann sticht im Bett auf Ehefrau ein

Die Frau lag den bisherigen Ermittlungen der Polizei Münster zufolge mit ihrem 15-jährigen Sohn im Bett, als der Mann an der Tür geklingelt und der 18-jährige Sohn ihm geöffnet habe. Der Täter soll dann zielstrebig in die Küche gegangen sein, sich ein Messer geholt und auf den Oberkörper der im Bett liegenden Frau eingestochen haben.

Der ältere Sohn habe seinen Vater dann von seiner Mutter gerissen, ihm das Messer abgenommen und seinen Bruder und seine Mutter in dem Zimmer eingeschlossen, um sie zu schützen. Der Beschuldigte sei daraufhin geflüchtet. Einsatzkräfte konnten ihn kurze Zeit später noch in der Nähe des Tatorts festnehmen. Die Frau wurde von Rettungskräften mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Wie die Polizei Münster mitteilt, ist sie mittlerweile jedoch außer Lebensgefahr.

Nach Bluttat in Kinderhaus: Mordkommission eingerichtet

In Münster ist eine Mordkommission unter der Leitung von Frank Schneemann im Einsatz. „Die Motivlage ist bislang noch völlig unklar. Wir lassen aktuell Hinweise auf eine mögliche psychische Erkrankung des Tatverdächtigen überprüfen“, erläutert der Leiter den Stand der Ermittlungen, die aktuell noch andauern. Die beiden Söhne des Paares werden vom Opferschutz der Polizei Münster betreut. 

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