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Opfer lebensgefährlich verletzt

Versuchter Mord am Aasee: Prozess gegen 20-Jährigen hat begonnen

Wegen versuchten Mordes steht ein 20-Jähriger vor Gericht: Er soll im Sommer einen jungen Mann am Aasee mit einem Messer attackiert haben. Noch schweigt der Angeklagte.

Von Sohrab Dabir

Ein 20-Jähriger muss sich wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Münster verantworten. Foto: dpa

Nur eine Notoperation rettete dem 23-Jährigen das Leben. Der Mann war am Abend des 11. Juni an der Torminbrücke am Aasee in Münster von einem drei Jahre jüngeren Mann mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt worden.

Kurz nach der Tat konnte der Verdächtige festgenommen werden. Den bisherigen Ermittlungen zufolge soll es zwischen ihm, seinen Bekannten und einer anderen Gruppe, der auch das spätere Opfer zugehörte, zu einem Streit gekommen sein. Im Oktober hatte die Staatsanwaltschaft Münster dann Anklage wegen versuchten Mordes erhoben. Am Freitag (17. Dezember) startete der Prozess gegen den 20-Jährigen aus Nottuln.

Prozess in Münster: Angeklagter will vermutlich bald reden

Zum Prozessauftakt schwieg der vorbestrafte Angeklagte noch. Sein Verteidiger ließ jedoch verlauten, dass sein Mandant am dritten Verhandlungstag am 10. Januar 2022 sein Schweigen womöglich brechen werde. Bei einer Verurteilung droht dem Mann eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren – sollte er nach Jugendstrafrecht verurteilt werden. Nach Erwachsenenstrafrecht könnte er eine lebenslange Freiheitsstrafe erhalten. Am kommenden Mittwoch (22. Dezember) soll der Prozess am Landgericht Münster fortgesetzt werden.

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