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Razzia am Wochenende

Verstöße gegen Corona-Regeln: Polizei macht Bordelle dicht

Münster

Kontrollen im Rotlichtbezirk deckten einige Verstöße gegen die Corona-Verordnung auf. Dies waren jedoch nicht die einzigen Vergehen.

Von Sohrab Dabir

In einigen Bordellen in Münster wurde gegen das Prostituiertenschutzgesetz verstoßen  (Symbolbild). Foto: Boris Roessler/dpa/Illustration

Gemeinsam mit der Polizei hat die Stadt Münster am vergangenen Wochenende Razzien im lokalen Rotlichtbezirk durchgeführt. Dabei sollte vor allem die Einhaltung der Corona-Regeln überprüft werden. 

In vier durchsuchten Bordellen stellten die Beamtinnen und Beamten neben Verstößen gegen das Prostituiertenschutzgesetz auch Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung fest. Aufgrund einer Vielzahl an Vergehen mussten zwei Betriebe in Münster komplett geschlossen werden.

Razzia in Münster auch zum Schutz der Prostituierten

Im Keller eines weiteren Bordells fanden die Ermittler zudem illegale Glückspielautomaten. Bei Personenkontrollen vor Ort wurden des Weiteren zwei Messer und Marihuana für den Eigenbedarf sichergestellt. "Gemeinsam mit der Stadt machen wir klar, dass auch das Rotlichtmillieu in Münster kein rechtsfreier Raum ist", erläuterte Polizeipräsident Falk Schnabel die konzertierte Aktion in Münster.

Neben der Verfolgung von Straftaten gehe es bei derartigen Razzien jedoch auch darum, den "Schutz und die Sicherheit der in der Prostitution tätigen Menschen" sicherzustellen, so der Polizeipräsident. Über 50 Personen wurden am vergangenen Wochenende kontrolliert. Polizei und Stadt Münster kündigten bereits an, in Zukunft häufiger derartige Kontrollen durchzuführen. 

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