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Landkreis Traunstein

Reisebus aus Münster verunglückt: Über 50 Personen teils schwer verletzt

Inzell (Oberbayern)

Eine Reisegruppe aus dem Münsterland verunglückte am Samstag im oberbayerischen Inzell. Dabei wurden von 61 Insassen 52 verletzt. 

Von Sven Haverkamp

Einsatzkräfte der Feuerwehr auf der Bundesstraße B306 am Ortsausgang von Inzell neben dem umgekippten Reisebus am Straßenrand. Foto: Kreisfeuerwehrverband Traunstein/dpa

Bei einem Unfall mit einem Reisebus des Münsteraner Reiseveranstalers "Ski4Friends" im oberbayerischen Inzell sind am Samstagmorgen (26. Februar) mehrere Personen aus Münster verletzt worden. An Bord befanden sich größtenteils Familien mit Kindern.

Von den 61 Menschen im Bus wurden 52 verletzt – sieben davon schwer. Diese wurden teils mit Hubschraubern auf die umliegenden Kliniken verteilt. Die meisten konnten jedoch vor Ort versorgt werden, neun Menschen blieben unverletzt.

Busunglück in Inzell: Münster sagt Hilfe zu

„Meine Gedanken begleiten die Verletzten und deren Angehörige“, sagt Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe, der am frühen Samstagmorgen von dem Unglück erfahren hatte. „Wir werden die bayerischen Behörden bestmöglich unterstützen und von Münster aus alle erforderlichen Maßnahmen veranlassen.“ Die Angehörigen seien laut der im Unfallort verantwortlichen Polizei bereits informiert.

Der Ablauf des Unfalls in Inzell ist noch nicht abschliessend geklärt. Offenbar war der Bus aus Münster auf glatter Fahrbahn ins Rutschen geraten und nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Anschließend viel er eine Böschung hinunter und blieb auf der Seite liegen. Von einem Fremdverschulden wird aktuell nicht ausgegangen. Vor Ort waren laut Feuerwehr hunderte Kräfte und insgesamt sechs Hubschrauber im Einsatz. Der Bus wurde inzwischen geborgen und für weitere Untersuchungen sichergestellt. 

Der Unfallort auf der Bundesstraße B306 am Ortsausgang von Inzell (Landkreis Traunstein). Foto: Kreisfeuerwehrverband Traunstein/dpa
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