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Freilegung am 7. Juli

Newsticker: Blindgänger unter Mehrfamilienhaus geborgen

Münster

An der Kösliner Straße wurde eine Bombe aus dem Zweiten Welkrieg entdeckt. Stadt und Feuerwehr Münster informierten über den Fund.

Von Dario Teschner

In Münster wurden schon einige Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und entschärft. (Symbolbild). Foto: Uwe Zucchi/dpa

+++Newsticker zum Bomben-Verdacht in Münster aktualisieren+++

Abschlussmeldung: 7. Juli, 13.11 Uhr. Die Feuerwehr und die Stadt Münster haben neue Informationen zu dem Bomben-Verdacht in Rumphorst bekannt gegeben. Tatsächlich wurde bei der Freilegung des Verdachtspunktes ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt, bei dem es sich um eine britische 250-Kilogramm-Fliegerbombe handelt.

Wie sich herausstellte, war der Sprengkörper an der Köslinger Straße nicht mehr scharf, weshalb keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind. Eine Evakuierung ist nicht notwendig. "Der Wohn- und Stadtbau hatte hier die Untersuchung auf Kampfmittel­belastung im Zuge eines Fernwär­meanschlusses für ein Mehrfamilienhaus beantragt. Dabei konnte der Verdacht auf einen Bombenblindgänger unter dem Gebäude anhand einer Luftbildauswertung mit anschließender Tiefensondierung festgestellt werden", berichtete die Stadt Münster. 

Die Freilegung der Bombe unterhalb des Mehrfamilienhauses war aufwendig. Schließlich gelang es den Mitarbeitern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Westfalen Lippe jedoch, den Blindgänger unter strengen Sicherheitsvorkehrungen abzutransportieren. Der Einsatz in Münster ist damit abgeschlossen. Die Feuerwehr beschäftigt aktuell aber schon ein anderer Vorfall: Auf der A1 bei Münster ist es zu einem Gefahrgutunfall gekommen und die Autobahn musste teilweise gesperrt werden.

Gottfried Wingler-Scholz, Leiter der Feuerwehr Münster

Münster: Arbeiten am Bomben-Verdachtspunkt kommen voran

Update: 7. Juli, 12.06 Uhr. Befindet sich im Rumphorst-Viertel eine Bombe im Erdreich? In den kommenden Minuten soll feststehen, ob sich der Blindgänger-Verdacht an der Kösliner Straße bestätigt oder nicht und ob eine Evakuierung erforderlich ist. Das Ergebnis wird mit Spannung erwartet. 

Update: 7. Juli, 10.30 Uhr. Laut Feuerwehr Münster verläuft die Freilegung des Verdachtspunktes an der Kösliner Straße nach Plan. Gegen Mittag erwarten die Einsatzkräfte ein Ergebnis. Dann soll feststellen, ob sich hier eine Bombe im Erdreich befindet und gegebenenfalls evakuiert werden muss. 

Münster: Wie gehen die Sprengstoffexperten bei der Blindgänger-Suche vor?

Update: 7. Juli, 9.36 Uhr. Die mögliche Bombe am Verdachtspunkt im Rumphorst-Viertel könnte sich nach Angaben der Feuerwehr Münster unter einem Haus befinden. Wie das seinen kann und wie aufwendig die Suche nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg ist, erklären die Einsatzkräfte anschaulich in einem Video aus dem Jahr 2020. 

Münster: Droht eine Evakuierung wegen des möglichen Blindgängers?

Update: 7. Juli, 8.35 Uhr. Die Freilegung des Verdachtspunktes an der Kösliner Straße in Münster- Rumphorst hat begonnen. Nach Angaben der Feuerwehr kommen die Vorarbeiten, die von einer Vertragsfirma der Bezirksregierung Arnsberg durchgeführt werden, schnell voran. Der Verbau, der für die Überprüfung benötigt werde, sei schon verbaut worden.

Im Laufe des Vormittags könnte feststehen, ob sich in der Erde ein Blindgänger befindet. Sollte eine Evakuierung nötig sein, wird neben Stadt und Feuerwehr auch die Warn-App NINA umgehend darüber informieren. Bis zu 4000 Menschen wären von diesem Szenario betroffen. Die nahegelegene Bahnstrecke liegt aber wohl außerhalb des Gebiets. 

Bombe in Münster-Rumphorst? Arbeiten am Verdachtspunkt starten in Kürze

Erstmeldung: 7. Juli, 8.18 Uhr. Auf ein Neues: In der Stadt Münster wird am Donnerstag (7. Juli) mal wieder ein Verdachtspunkt freigelegt. Bei Kampfmittelüberprüfungen im Stadtteil Rumphorst hatte es zuvor Hinweise auf eine mögliche Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gegeben.

An der Kösliner Straße in Münster könnte der Blindgänger im Erdreich schlummern. Darum rücken im Laufe des Tages Experten des Kampfmittelräumdienstes an, um die Stelle unter die Lupe zu nehmen. "Ob eine Entschärfung und damit auch eine Evakuierung im Umfeld erforderlich ist, wird sich erst im Rahmen dieser Arbeiten klären", hatte die Stadt am Dienstag (5. Juli) verkündet. 

Münster: Stadt legt Evakuierungsradius fest

Für eine mögliche Bombenentschärfung hat die Stadt vorsorglich einen Evakuierungsbereich im 250-Meter-Radius um den Verdachtspunkt an der Kösliner Straße in Münster festgelegt. In diesem Umfeld kann es im Zuge der Freilegung zu Einschränkungen kommen. Sollte es zu einer Entschärfung kommen, müsste auch der Hohe Heckenweg von der Bahn bis zum Braseweg gesperrt werden.

Im Falle, dass an dem Verdachtspunkt in Münster eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden werden sollte, wird der hier gekennzeichnete Bereich rund um die Kösliner Straße evakuiert. Foto: Stadt Münster

Münster: Notunterkunft im Begegnungszentrum

Für die Bevölkerung im betroffenen Rumphorst-Viertel ist am Donnerstag eine Notunterkunft eingerichtet worden. Diese befindet sich im Begegnungszentrum an der Meerwiese. Auch ein Bus-Shuttleverkehr wird eingesetzt. "Dieser fährt nach Bedarf die Betreuungsstelle ab Haltestelle Rumphorstweg an", berichtet die Stadt Münster. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass vor Ort Maskenpflicht besteht. 

Für Essen und Trinken wird in der Notunterkunft gesorgt sein. Die Stadt und die Feuerwehr werden Sie über ihre Social-Media-Kanäle über die aktuellen Entwicklungen an der Kösliner Straße auf dem Laufenden halten. Da in Münster immer wieder Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt werden, kommt es hier regelmäßig zu Bombenentschärfungen. 

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