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Anti-Corona-Demonstranten

Volksverhetzung: Polizei bittet um Hinweise zu "Spaziergängern"

Münster

Mit unsäglichen Parolen und Symbolen machten Demonstranten bei den sogenannten "Spaziergängen" in Münster auf sich aufmerksam. Nach zwei von ihnen wird nun öffentlich gefahndet.

Von Sohrab Dabir

Die Polizei ermittelt gegen zwei Impfverweigerern wegen Volksverhetzung. (Symbolbild) Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild

Schon seit geraumer Zeit nutzen Neonazis und Holocaust-Verharmloser die Corona-Demonstrationen für ihre Zwecke und kruden Weltbilder aus. Auch in Münster kam es bei den Veranstaltungen zu Straftaten.

Bei einem sogenannten "Spaziergang" in Münster soll ein Teilnehmer einen Hitlergruß gezeigt haben. Zwei Männer, die bei den vergangenen Demonstrationen ebenfalls zugegen waren, werden nun per Öffentlichkeitsfahndung gesucht. Ihnen wird Volksverhetzung vorgeworfen.

Münster: Judenstern und Holocaust-Verharmlosung bei Corona-Demos

Bei der Demonstration am 20. Dezember 2021 fiel ein Demonstrant in Münster dadurch auf, dass er an seinem linken Arm einen Davidstern mit der Aufschrift "0G" trug - eine Anspielung auf die 2G- und 3G-Regelung in Deutschland. Zudem wird nach einem Mann gesucht, der am 17. Januar dieses Jahres ein volksverhetzendes Plakat präsentierte.

Auf diesem war die Aufschrift "Keine Impfpflicht mit Impfstoffen, die ALC-0315 und ALC-0159 enthalten! Sei kein zweiter Josef Mengele!" geschrieben. Mengele war ein Kriegsverbrecher während des Dritten Reichs, der an Menschen grausame Versuche durchgeführt hatte. Für seine Taten wurde der Nazi nie gefasst. Da die Tatverdächtigen der Demos in Münster bislang nicht gefasst werden konnten, hat die Polizei nun Fotos der Gesuchten veröffentlicht. Sie bittet Zeugen, die die Personen erkennen, sich bei den Beamten unter der Nummer 0251/27 50 zu melden.

Gegen diese Männer wird wegen Volksverhetzung ermittelt. Wer kennt die Impfverweigerer? Foto: Polizei NRW
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