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PETA ermittelt

Tierquäler erschießt Taube – Belohnung ausgesetzt

Münster

Eine Belohnung von 1000 Euro bekommt der- oder diejenige, die Hinweise zu einer Person liefert, die eine Taube erschossen hat.

Von Sohrab Dabir

In Münster wurde eine Taube getötet. PETA versucht, den Übeltäter zu finden. (Symbolbild)  Foto: dpa

Ein Tierquäler treibt in Münster sein Unwesen. Wie die Tierrechtsorganisation PETA berichtet, wurde am 18. September eine erschossene Taube auf dem Freiherr-vom-Stein-Platz entdeckt. Vermutlich mit einem Blasrohr oder einer Luftdruckwaffe tötete die unbekannte Person den Vogel. 

Der Pfeil bohrte sich dabei durch den Kopf der Taube. Die Polizei Münster ermittelt bereits in dem Fall und nimmt unter der Rufnummer 0251/27 50 sachdienliche Hinweise entgegen. Doch die Tierschutzorganisation PETA geht noch einen Schritt weiter.

Münster: 1000 Euro Belohnung für Ergreifung des Tierquälers

Wer Hinweise zur Überführung des Täters oder der Täterin liefert, erhält eine Belohnung von 1000 Euro, teilte PETA kürzlich mit. Wer am Tattag etwas beobachtet hat oder andere Hinweise liefern kann, soll sich entweder bei der Polizei Münster oder bei der Organisation selber (0711/86 05 910 oder whistleblower@peta.de) melden.

"Der Unbekannte, der die Taube erschossen hat, muss gefunden werden, bevor noch weitere Tiere oder gar Menschen verletzt werden", warnt Peter Höffken, Fachreferent bei PETA. "Mit unserer Belohnungsauslobung wollen wir die Suche nach dem Täter unterstützen und Vorurteilen gegenüber Tauben begegnen. Funde von weiteren erschossenen Tauben sollten unbedingt bei der Polizei angezeigt werden."

Oft bleibt es nicht beim Tiere quälen

In diesem Zusammenhang weist PETA auch auf den Zusammenhang zwischen Gewalttaten an Menschen und Tieren hin. So seien sich Fachleute aus der Psychologie und Justiz einig, dass Vergehen an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. "Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält", erklärt Aggressionsforscher Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes. Menschen die Tiere quälen, würden es selten dabei belassen, so die Tierschutzorganisation.

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