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Stadt bietet Unterkünfte an

Krieg in der Ukraine: Erste Geflüchtete in Münster angekommen

Münster

Die Folgen des Kriegs in der Ukraine machen sich auch in den Kommunen bemerkbar. In Münster werden die ersten Geflüchteten erwartet. Die Stadt zeigt sich gut vorbereitet auf die kommenden Aufgaben.

Von Sohrab Dabir

Viele Ukrainer sind auf der Flucht und benötigen Hilfe. Die Stadt Münster nimmt nun die ersten Menschen auf. Foto: Michael Kappeler/dpa

Den Worten folgen nun Taten: Nachdem die Stadt Münster kürzlich ihre Bereitschaft bekundet hatte, Geflüchtete aus der Ukraine aufzunehmen, werden die ersten Menschen aus dem Land bereits am Dienstag (1. März) erwartet.

"Wir wissen aktuell noch nicht endgültig, wann wo und wer eintrifft", sagt Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer. Auf die Stadt komme nach zwei Jahren Corona-Pandemie nun die nächste Aufgabe zu – man sei jedoch gut gewappnet. "Wir sind in Flüchtlingsangelegenheiten sehr erfahren und gut aufgestellt" so Heuer weiter. Erst am Montag (28. Februar) wurde unter seiner Leitung in Münster der erste Krisenstab einberufen, der Hilfsmaßnahmen zur Ukraine-Krise erörtert hatte.

Ukraine-Flüchtlinge in Münster: Stadt nimmt Hilfsangebote entgegen

So hat der städtische Sozialdienst für Flüchtlinge bereits Plätze in vorhandenen Unterkünften für die Menschen aus der Ukraine bereitgestellt. "Als Stadt möchten wir für die Geflüchteten das Bestmögliche möglich machen", so Stadträtin Cornelia Wilkens, "wir haben genügend Puffer in unseren eigenen Unterkünften vorgehalten und können auf ein außerordentlich gutes Netzwerk an Vereinen, Verbänden und Organisationen zurückgreifen, somit eine gute Erstversorgung der Menschen aus der Ukraine gewährleisten."

Dies schließt unter anderem auch private Hilfsangebot für die Vertriebenen aus der Ukraine ein. So wurde eine Info-Hotline eingerichtet, die am Mittwoch (2. März) unter der Nummer 0251/49 25 560 Fragen zum Thema beantwortet und Hilfsangebote aus der Bevölkerung entgegennimmt. Die Hotline ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 13.30 Uhr erreichbar. Auf der Homepage der Stadt Münster sind zudem weitere Antworten zu den wichtigsten Fragen aufgelistet. "Aktuell gibt es noch eine gewisse unkoordinierte Bewegung aus der Ukraine in die Bundesrepublik, wir benötigen zeitnah Informationen von Bund und Land – nicht nur zur inneren Organisation, sondern auch für den Austausch mit umliegenden Kreisen", sagt Oberbürgermeister Markus Lewe.

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