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Volksfeste im Winter

Weihnachtsmarkt und Send: Was sich durch die Energiekrise in diesem Jahr ändert

Münster

Die Energiekrise betrifft alle Bereiche des täglichen Lebens – auch die Unterhaltungsbranche. Die Stadt Münster reagiert bei den kommenden Volksfesten auf die aktuelle Lage. 

Die Stadt will beim Weihnachtsmarkt und dem Herbstsend Strom sparen. Foto: Stadt Münster

Vieles, das bislang als selbstverständlich galt, ist zu einem teuren Gut geworden – wie Gas und Strom. In den kommenden Wochen und Monaten stehen in Münster zwei durchaus stromintensive Volksfeste bevor. Die Stadt hat aufgrund der derzeitigen Energiekrise daher Sparmaßnahmen für den Weihnachtsmarkt und den Herbstsend festgelegt.

"Wir haben gemeinsam tragfähige Festlegungen zur Energieeinsparung treffen können, die glücklicherweise die Attraktivität der beiden Großveranstaltungen kaum beeinträchtigen", fasst Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer die Ergebnisse zusammen. In der kommenden Woche startet der Send am Schlossplatz (22. bis 31. Oktober). Am 21. November beginnt dann der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt.

Energiekrise in Münster: Kürzere Öffnungszeiten und weniger Beleuchtung

Für den Send wurden die Öffnungszeiten um etwa acht Stunden verkürzt – so könne fast ein gesamter Spieltag und dementsprechend Energie eingespart werden, betont die Stadt Münster. Zudem sollen die Geschäfte auf dem Send nicht schon zu Beginn der Veranstaltung, sondern erst ab 16 Uhr beleuchtet werden. Ähnlich soll es auch beim diesjährigen Weihnachtsmarkt werden.

Diese werden in diesem Jahr von Montag bis Donnerstag eine Stunde später als gewohnt, also um 12 Uhr, öffnen. Nach dem Ende der Märkte sollen die Beleuchtungsanlagen früher als sonst ausgeschaltet werden. Des Weiteren werden die Schausteller dazu angehalten, für weitere Sparmaßnahmen zu sorgen. In diesem Jahr wird der Weihnachtsmarkt erneut an den Standorten Rathaus-Innenhof, Aegidiimarkt, St. Lamberti, Überwasserkirche, Harsewinkelplatz und Kiepenkerl aufgestellt. "Ich freue mich, dass wir mit den Veranstaltern einen verantwortungsvollen Kompromiss gefunden haben, der den Bedarf der Gäste, die wirtschaftliche Lage der Händler und das Energiespargebot der Stunde zusammenführt", richtet Wolfang Heuer seinen Dank an die handelnden Personen.

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