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Weniger Raum für Autofahrer

Verkehrsversuche in Münster starten – das ändert sich ab sofort

Münster

Wie kann die Mobilität in der Innenstadt von Münster stadtverträglicher gestaltet werden? Dies will die Stadt jetzt in drei Experimenten prüfen, die am Montag starten.

Von Sohrab Dabir

An der Hörsterstraße (l.), am Bült (m.) und am Neubrückentor (r.) werden verkehrstechnische Projekte auf ihre Alltagstauglichkeit getestet. Foto: Stadt Münster / Ralf Emmerich

Wer ab Montag (2. August) durch die Innenstadt von Münster fährt – mit dem Rad oder Auto – dürfte an drei Stellen einige Veränderungen bemerken. Die Stadt testet in den kommenden Wochen drei Verkehrsversuche und prüft, ob diese dauerhaft mit dem Stadtleben verträglich sind.

Münster: Mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger

Durch die drei Experimente soll vor allem die Mobilität in Münster gefördert sowie die Aufenthaltsqualität für die Menschen erhöht werden. Vor allem Anwohner, Fußgänger und Radfahrer profitieren von den Maßnahmen. Folgende drei Veränderungen gelten ab Montag: 

  • Hörsterstraße/Bült: Die Hörsterstraße im Martiniviertel wird für die kommenden acht Wochen für den motorisierten Durchgangsverkehr komplett gesperrt. Parkplätze sollen in der Zeit anderweitig genutzt werden – etwa als Erholungsort mit viel Grün. Zudem soll hier die Außengastronomie mehr Platz finden. Die Busse umfahren bis Ende September das Martiniviertel.
  • Neubrückentor: Radfahrer entlang der Promenade bekommen an der Kreuzung Neubrückentor/Kanalstraße ab sofort Vorfahrt gegenüber Autofahrern. So können die Bürger auf ihren Rädern ab sofort ohne Halt die Promenade entlang fahren. Zudem wurde hier die Erreichbarkeit des Fußgängerweges verbessert, der nun barrierearm genutzt werden kann.
  • Weseler Straße: Der dritte Projekt betrifft den Busverkehr von der Weseler Straße/Moltkestraße bis zum Landeshaus. Hier wird ab sofort eine durchgehende Busspur eingerichtet, die den ÖPNV beschleunigen soll. Dafür wurde eine bislang für Autofahrer genutzte Fahrbahn dem öffentlichen Verkehr zugeschrieben. 

Die Bauarbeiten zu den Verkehrsversuchen hatten bereits vor einigen Wochen begonnen. Nach der Testphase soll entschieden werden, ob die drei Veränderungen im Straßenverkehr dauerhaft übernommen werden. 

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