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Zoo, Markt und Schloss

Sightseeing in der Domstadt: Diese 10 Orte in Münster sollten Sie gesehen haben!

Neu in Münster? Oder sind Gäste da, die die Stadt kennen lernen wollen? In der Domstadt gibt es viele schöne Fleckchen – doch diese zehn Orte sollte man gesehen haben.

Von Stefanie Masuch

Auf dem Wochenmarkt bekommt man jede Menge frisches Gemüse. Foto: Foto: Presseamt Münster / Angelika Klauser

Münster – Einen Kaffee auf dem Markt trinken, durch den botanischen Garten schlendern und anschließend am Aasee entspannen? Das ist Musik in den Ohren vieler Münsteraner. Doch die Domstadt hat noch viel mehr zu bieten.

Belebt und Sehenswert: Der Wochenmarkt in Münster

Auf dem größten Wochenmarkt in Münster ist immer einiges los. 150 Marktbeschicker versuchen zwei Mal wöchentlich, ihre Waren an den Mann zu bringen. Immer mittwochs und samstags werden dann Obst und Gemüse, Blumen oder Brötchen verkauft. Auf dem Markt kann allerdings nicht nur gegessen, sondern auch eingekauft werden. So bekommt man an einigen Ständen fertig zubereitete Speisen wie Kibbeling, Erbsensuppe oder Waffeln, oder kann inmitten des bunten Treibens einen Kaffee trinken.

Wo? Domplatz. Wann? Mittwochs und samstags von 7 bis 14.30 Uhr.

Sightseeing der anderen Art: Allwetterzoo Münster

Von allen Sehenswürdigkeiten in der Domstadt ist der Allwetter Zoo in Münster am weitesten von der Innenstadt entfernt. Für einen Abstecher sollte man mehrere Stunden einplanen, um alle 3500 Tiere zu sehen. Übrigens hält schlechtes Wetter nicht vom Besuch ab: Ein Kilometer des insgesamt fünf Kilometer langen Wegenetzes ist überdacht. Dazu kommen noch mehrere Tierhäuser, zum Beispiel das Bärenhaus, das Elefantenhaus oder das Aquarium. Auf den neun Spielplätzen kommen auch Kinder auf ihre Kosten.

Wo? Sentruper Straße 315. Wann? Täglich, 9 bis 19 Uhr.

Erst vor einigen Jahren entstand ein neuer Elefanten-Park im Zoo. Foto: Foto: Presseamt Münster / MünsterView

Ein Stück münsterische Geschichte: St. Paulus Dom

Der Dom steht auf der Liste der münsterischen Sehenswürdigkeiten zweifelsfrei ganz weit oben. Er wurde 1264 errichtet und vereint Elemente der Gotik und der Romantik. Doch nicht nur Architektur-Liebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Im Innern der katholischen Kirche gibt es noch so einiges zu entdecken. Beispielsweise die Astronomische Uhr, die im Spätmittelalter entstanden ist und bis in das Jahr 2071 datiert ist. Auch die Grabkapelle Klemens August Kardinal von Galens und die Domkammer sind für die Besucher interessant. Die Besichtigung des Doms lässt sich auch leicht mit einem Besuch des Wochenmarkts verbinden.

Wo? Domplatz. Wann? Montag bis Samstag, 6.30 bis 19 Uhr / Sonntag, 6.30 bis 19.30 Uhr.

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Der Dom ist eines der Wahrzeichen in Münster. Darüberhinaus gibt es aber noch viel mehr zu sehen. Foto: Foto: Presseamt Münster / Andreas Lechtape

Bekannte Sehenswürdigkeit in Münster: Die Lamberti-Kirche

150 Jahre hat es gedauert, bis die Lamberti-Kirche fertiggebaut war. Bekannt ist sie vor allem wegen der drei Käfige, die am Kirchturm hängen. Darin wurden 1536 die Leichen der drei Wiedertäufer zur Schau gestellt, um die Münsteraner zu warnen. Die Lamberti-Kirche hat eine Türmerin, die sechs Tage in der Woche abends auf den Kirchturm steigt und in ein Horn bläst. Zumindest, wenn sie aus den 75 Metern Höhe keine Brände entdeckt. Der Kirchturm selbst kann zwar nicht besichtigt werden, aber auch von Innen ist die Kirche einen Besuch wert.

Wo? Lambertikirchplatz. Wann? Montag bis Samstag, 8 bis 19 Uhr / Sonntag, 9 bis 19 Uhr.

Schloss Münster – Sehenswürdigkeit und Uni

Ursprünglich wurde das münstersche Schloss als Anwesen für Johann Conrad Schlaun gebaut. Im Jahre 1787 wurde es fertiggestellt. Heute zählt es zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Münster. Außerdem wird es ausschließlich von den Universitätsverwaltung genutzt. Auf dem großen Vorplatz findet drei Mal jährlich der Send, ein großer Jahrmarkt, statt. Außerdem ist er Schauplatz für das jährliche Pferdeturnier "Turnier der Sieger".

Wo? Schlossplatz.

Das münstersche Schloss beherbergt heutzutage vor allem Studenten. Foto: Foto: Presseamt Münster / MünsterView

Der Aasee – Beim Sightseeing entspannen

Die grüne Lunge Münsters befindet sich unweit der Innenstadt. Auf den fünf Kilometern, die einmal um den Baggersee führen, trifft man viele Spaziergänger und Jogger. Bei gutem Wetter tummeln sich die Münsteraner gerne auf den Grünflächen – nur nicht im Wasser. Darin darf man nämlich aus gesundheitlichen Gründen nicht schwimmen. Rund um den Aasee in Münster finden sich viele Skulpturen, die unter anderem im Rahmen der Skulpturprojekte aufgestellt wurden.

Wo? Weseler Straße Ecke Adenauerallee.

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Schwimmen darf man im Aasee zwar nicht. Dafür aber Tretboot fahren. Foto: Foto: Presseamt Münster / Markus Bensch

Sehenswürdigkeit hinter dem Schloss: Botanischer Garten Münster

Hinter dem Fürstbischöflichen Schloss liegt der Schlossgarten. Darin findet sich auch der Botanische Garten Münster. Dieser wird seit 1803 von der Uni Münster betrieben. Die Grünanlage dient in erster Linie der Erhaltung der Arten, wie etwa fleischfressender Pflanzen. Regelmäßig werden im Botanischen Garten in Münster offene Führungen zu bestimmten Themen angeboten.

Spaziergänger können bei ihrem Besuch allerdings auch eine Menge lernen: Zum Beispiel auf dem Lehrpfad oder bei einer Führung. Der Botanische Garten mag nicht die geschichtsträchtigste Sehenswürdigkeit in Münster sein. Dafür besticht er mit seinem Ambiente und gehört zu den Orten in der Domstadt, die man gesehen haben sollte. Der Garten befindet sich nicht weit vom Schloss entfernt. Auch der Aasee ist in der Nähe.

Wo? Schlossgarten 3. Wann? Täglich, 9 bis 19 Uhr.

Der Botanische Garten wird von der Uni betrieben und steht den Besuchern des Schlossgartens offen. Foto: Foto: Presseamt Münster / Tilman Roßmöller

Historisches Rathaus – Sightseeing in Münsters City

Einer der bedeutsamsten Orte in der Domstadt ist das Rathaus. Hier wurde 1648 mit dem Westfälischen Frieden zwischen Münster und Osnabrück und damit das Ende des 30-jährigen Krieges besiegelt. Der Friedenssaal ist als Museum für Besucher geöffnet. Viele Sehenswürdigkeiten liegen in Münster nah beieinander: Das Rathaus ist direkt am Prinzipalmarkt, Münsters "Guter Stube", gelegen und auch nicht weit vom Dom und der Lamberti-Kirche entfernt. Mit seiner von hohem Wiedererkennungswert geprägten Fassade ist das Rathaus außerdem eines der Wahrzeichen der Stadt.

Wo? Prinzipalmarkt 10. Wann? Dienstag bis Freitag, 10 bis 17 Uhr / Samstag und Sonntag, 10 bis 16 Uhr.

Die Fassade des Rathauses ist das Logo der Stadt Münster. Foto: Foto: Presseamt Münster / MünsterView

Der Rundgang durch die Stadtgeschichte: Stadtmuseum Münster

Im Stadtmuseum erfahren Besucher einiges über die Geschichte Münsters. Viel Sehenswertes ist hier ausgestellt – wie etwa Nachbildungen der Wiedertäuferkäfige, deren Originale an der Lamberti-Kirche hängen. Die Aufzeichnungen reichen bis ins Jahr 793 zurück. In 33 Kabinetten wird die Entwicklung der Domstadt von damals bis heute gezeigt.

Wo? Salzstraße 28. Wann? Dienstag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr / Samstag und Sonntag, 11 bis 18 Uhr.

LWL-Museum: Sehenswerte Künstler erleben

Nach fünf Jahren Bauzeit konnte das Museum für Kunst und Kultur 2014 eröffnet werden. Es befindet sich ganz in der Nähe des Doms. Zu sehen gibt es hier Kunstwerke aus den unterschiedlichsten Zeitaltern. Vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart ist alles dabei.

Über 350.000 Werke umfasst die Sammlung: Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen und Gemälde. Auf dem Rundgang kann man unter anderem die Arbeiten von Franz Marc, August Macke und Gerhard Richter begutachten.

Übrigens öffnen das LWL-Museum für Kunst und Kultur seine Türen einmal im Monat länger und noch dazu kostenfrei – beim "Langen Freitag". Ebenso am ersten Wochenende im September, wenn das Event "Schauraum" in Münster stattfindet.

Wo? Domplatz 10. Wann? Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr.

Im neuen LWL-Museum finden sich viele namhafte Künstler von früher und heute. Foto: Foto: Presseamt Münster / Britta Roski
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