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Polizei warnt Besucher

Taschendiebe beim Weihnachtsmarkt – So können Sie sich schützen

Die Saison der Weihnachtsmärkte ist in vollem Gange. Das lockt nicht nur viele Besucher, sondern auch jede Menge Taschendiebe die Stadt. Die Polizei gibt Tipps, wie Sie sich wirksam schützen können.

Von Sohrab Dabir

Vorsicht: Achten Sie besonders auf den Weihnachtsmärkten auf Ihre Wertgegenstände. Foto: picture alliance / dpa

Münster – Seit Ende November haben die Adventsbasare der Domstadt geöffnet (Lesen Sie auch unseren Artikel zum Weihnachtsmarkt in Münster). Neben tausenden Besuchern sind aber auch Langfinger unterwegs, denn Taschendiebe haben auf Weihnachtsmärkten laut Polizei ihre Hochkonjunktur.

Diebe auf dem Weihnachtsmarkt: Vorsicht bereits bei der Anfahrt

Dabei gingen die Raubzüge der Diebe bereits auf der An- und Abfahrt zum Weihnachtsmarkt los. Besonders im dichten Gedränge an den Zügen schlagen die Täter zu.

Die Beamten stellten in den vergangenen Jahren zudem fest, dass die Räuber von Markt zu Markt reisen und sie es in den auf alkoholisierte oder schlafende Bahnreisende abgesehen haben.

Polizei mit Spezialeinheit gegen Diebe rund um Weihnachtsmärkte unterwegs

Mit einer speziell ausgebildeten Taschendiebstahls-Einheit geht die Polizei gegen die Langfinger vor. Damit Sie beim Weihnachtsmarkt-Besuch im Münsterland und auf der Anfahrt im Zug nicht Opfer eines Raubs werden, sollten Sie folgendes beachten:

  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld und Bankkarten mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • Tragen Sie Geld, EC- und Kreditkarten, Papiere und andere Wertgegenstände immer in verschiedenen, verschlossenen Innentaschen der Kleidung und möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper.
  • Achten Sie gerade in einem Gedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen. Werden Sie misstrauisch, wenn Sie plötzlich angerempelt oder "in die Zange" genommen werden.
  • Wenn es doch zum Diebstahl gekommen ist und Ihnen Ihre Bankkarte geklaut wurde, lassen Sie diese sofort mit dem Sperrnotruf 116 116 sperren. Wenn sich Ihre Bank diesem Notruf nicht angeschlossen hat, wenden Sie sich direkt an Ihr Kreditinstitut.
  • Damit Ihre Bankkarte auch für das elektronische Lastschriftverfahren gesperrt werden kann, für das Sie lediglich eine Unterschrift brauchen, müssen Sie den Verlust bei der Polizei melden. Erst dann wird die Karte beim Bezahlen in Geschäften auch im Lastschriftverfahren abgelehnt.
Die Weihnachtsmärkte locken neben Besuchern auch zahlreiche Taschendiebe an. Foto: Presseamt Münster / MünsterView
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