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Corona

RKI fordert massive Einschränkungen: Weihnachtsmärkte in Gefahr?

Münster

Angesichts der Corona-Lage schlägt das RKI Alarm und fordert Kontaktbeschränkungen. Vor allem größere Veranstaltungen sollten abgesagt werden. Wie steht es um den Weihnachtsmarkt?

Von Sohrab Dabir

Der Weihnachtsmarkt in Münster: Droht er ein weiteres Mal auszufallen? Foto: Presseamt Münster/MünsterView

Derzeit vergeht in Deutschland kein Tag, an dem bezüglich der Corona-Lage nicht neue Höchstwerte vermeldet werden müssen. Mit 263,7 wurde am Freitag (12. November) die bislang höchste Inzidenz seit Beginn der Pandemie erreicht – zudem gab es 48.640 Neuinfektionen binnen eines Tages.

Angesichts der Wucht, mit der die derzeitige Corona-Welle über Deutschland schwappt, fordert das Robert-Koch-Institut (RKI) nun massive Einschränkungen. So werde dringend dazu geraten, "größere Veranstaltungen möglichst abzusagen oder zu meiden, aber auch alle anderen nicht notwendigen Kontakte zu reduzieren"", wie es im aktuellen Wochenbericht heißt. Was bedeutet dies nun für die anstehenden Weihnachtsmärkte wie in Münster?

Erste Weihnachtsmarkt-Absagen wegen Corona-Welle

Vor wenigen Tagen hatte die Stadt Münster angekündigt, den Weihnachtsmarkt trotz der aktuellen Lage stattfinden zu lassen – notfalls mit eingeführter 2G-Regel. Doch ob der für den 22. November geplante Start angesichts der immer weiter teigenden Zahlen realisierbar ist, kann zumindest in Frage gestellt werden. Erste Kommunen haben ihre Weihnachtsmärkte bereits abgesagt – mit dem Eidinghauser Markt in Bad Oeynhausen unter anderem auch der erste aus der Region. Auch in Dortmund wird es dieses Jahr keinen Weihnachtsmarkt geben.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) forderte angsichts der derzeitigen Situation die Absage aller Weihnachtsmärkte in Deutschland. "Man kann sich doch nicht vorstellen, dass man auf dem Weihnachtsmarkt steht, Glühwein trinkt und in den Krankenhäusern ist alles am Ende und man kämpft um die letzten Ressourcen", sagte er gegenüber RTL. Die Kommunen hoffen zumindest auf eine einheitliche Lösung. Kommende Woche wollen Angela Merkel und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder über den weiteren Kurs für die anstehenden Wochen beraten. 

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