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Vorhersage

Wetter: Winter-Comeback in Deutschland? Polarwirbel schlägt im März zu

In Deutschland sorgen milde Temperaturen aktuell für frühlingshaftes Wetter. Doch im März könnte sich das Blatt noch einmal wenden. Bringt der Polarwirbel den Winter zurück?

Von Dario Teschner

Münster – Einige Menschen in Deutschland sehnen sich nicht zuletzt wegen der Coronavirus-Pandemie nach Frühling. Das milde und sonnige Wetter lockte am Februar-Wochenende (20./21. Februar) viele Kinder und Erwachsene nach draußen. Das Thermometer stieg stellenweise auf bis zu 18 Grad. Noch vor rund einer Woche lagen die Werte in Münster bei -12 Grad. Das ergibt einen Temperatur-Unterschied von 30 Grad. Doch bleibt es so mild in NRW oder feiert der Winter im März sein Comeback?

Bundesland: NRW
Fläche:34.098 Quadratkilometer
Einwohner:17,93 Millionen
Hauptstadt:Düsseldorf

Wetter in Deutschland: Winter-Einbruch im März? Darum droht dem Frühling ein Rückschlag

Der Polarwirbel könnte das Wetter in Deutschland noch einmal ordentlich durcheinander bringen. Winter oder Frühling? So ganz scheinen sich die Meteorologen bei ihren Prognosen für den Monat März noch nicht einig zu sein. Während am Dienstag (23. Februar) und Mittwoch (24. Februar) sogar die 20-Grad-Marke geknackt werden könnte, gehen die Temperaturen beispielsweise in Münster (NRW) zum Monatsende wieder etwas zurück. Die Kälte der vergangenen Wochen hat sich offenbar noch nicht vollständig verabschiedet.

Wegen des Polarwirbels droht Deutschland im März sogar ein wochenlanger Winter bis Ostern*, wie owl24.de berichtet. „Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass er sich wieder etwas regenerieren kann“, heißt es in der aktuellen Vorhersage auf wetter.de. Nach Angaben der Meteorologen seien die Auswirkungen des Polarwirbels erst 10 bis 14 Tage spürbar. Zum meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März droht in NRW ein erneuter Kälte-Einbruch.

Wetter: Kaltfront legt sich über Deutschland – Frühling in NRW erst im April?

Schnee und Eis haben Mitte Februar in NRW ein Wetter-Chaos verursacht und vom Münsterland bis Ostwestfalen für massive Verkehrsprobleme gesorgt. Nun ließ der Frühling in Deutschland kurz aufhorchen. Doch ab Freitag (26. Februar) könnte sich über die Bundesrepublik erneut eine Kaltfront legen. Die Temperaturen erreichen am Wochenende (27./28. Februar) noch maximal 10 Grad. Schuld daran ist ein Hochdruckgebiet über Großbritannien. Die Wolken nehmen zu und die Sonne zeigt sich seltener.

Das Wetter in NRW fährt Achterbahn, berichtet auch wa.de*. In der ersten März-Woche sind in Münster und Umgebung ebenfalls kaum mehr als 8 bis 12 Grad drin. Außerdem muss nachts stellenweise sogar erneut mit Frost gerechnet werden. Schnee oder Regen sind aber erst einmal nicht in Sicht. Die Langzeitprognosen auf wetter.de deutet darauf hin, dass uns der Winter noch mehrere Wochen erhalten bleibt und sich der Frühling erst ab April in Deutschland durchsetzen kann. Doch wie sich der regenerierte Polarwirbel am Ende wirklich auf das Wetter auswirkt, müsse man noch abwarten.

Wetter: Saharastaub – bleibt der Frühling doch? DWD-Vorhersage klingt vielversprechend

Dass sich die Meteorologen noch nicht ganz darüber einig sind, wie es mit dem Wetter in Deutschland weiter geht, zeigt auch die Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Im Gegensatz zu ihren Kollegen tendieren die Experten hier eher dazu, dass sich der Frühling auch im März weiterhin fortsetzt. „Leicht unbeständig; wechselnd bewölkt, aber kaum Regen. Für die Jahreszeit weiterhin zu warm“, heißt es in dieser Prognose. Wegen des Saharastaubs sei der Himmel stellenweise jedoch milchig, berichtet der DWD auf Twitter. Von einem erneuten Wintereinbruch ist hier nichts zu lesen.

Bleibt das Wetter in Deutschland also doch frühlingshaft? Meteorologin Corinna Borau fasst für wetter.com die aktuelle Lage folgendermaßen zusammen: „Im März ist auf jeden Fall viel möglich, was die Temperaturen angeht.“ In ihrer Vorhersage weist sie auf die Langzeitprognosen der US-Wetterbehörde NOAA hin. Diese würden die Temperatur-Trends der vergangenen Wochen inzwischen für März wieder dämpfen. Der Polarwirbel könnte die Frühlings-Hoffnungen der Deutschen zerstören, berichtet merkur.de*. Wo der Kern des Polarwirbels schlussendlich liegt, wird entscheidend für das Wetter in NRW sein. In diesem Punkt sind sich die Meteorologen zumindest einig. (*Owl24.de, wa.de und merkur.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.)

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