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Benefiz-Show

„Die Vergessenen“ (NDR): Judith Rakers zeigt die sozialen Opfer der Coronavirus-Pandemie

Engagierte Helfer sind in Zeiten von Corona wichtiger denn je. Judith Rakers besucht sie und zeigt auch die „vergessenen“ Opfer der Pandemie.

Von Lea Sarah Wolfram

Nicht nur eine leidenschaftliche Naturliebhaberin und begeisterte Hühnerfreundin ist Judith Rakers – auch wenn diese Tatsache auf ihrem Instagram-Account ein dominierendes Thema ist. Denn die Journalistin engagiert sich schon länger für wohltätige Zwecke. Auch bei der diesjährigen Benefiz-Aktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ des TV-Senders NDR ist die 44-Jährige wieder mit an Bord.

Die Wahl-Hamburgerin Judith Rakers, die gebürtig aus Paderborn* in Ostwestfalen stammt, ist seit Längerem in verschiedenen Formaten für den NDR tätig. Neben dem Talk „3nach9“, den sie zusammen mit Giovanni di Lorenzo moderiert, zählen vor allem die Insel-Reportagen zu ihren bekanntesten Projekten. Nun widmet sich Rakers in der Sendung „Die Vergessenen“ den Opfern des Coronavirus‘. Damit sind jedoch nicht in erster Linie die Erkrankten gemeint.

Name:Judith Rakers
Geboren:6. Januar 1976 (Alter 44 Jahre) in Paderborn
Größe: 1,73 Meter
Ehepartner:Andreas Pfaff (verheiratet von 2009 bis 2017)
Ausbildung:Westfälische Wilhelms-Universität Münster (1995 bis 2001)

Judith Rakers widmet sich sozialen Opfern von Corona: „Die Vergessenen“ (NDR)

Denn die Coronavirus-Pandemie, die im Frühjahr auch Deutschland erreichte, hatte neben den gesundheitlichen Schäden auch andere Folgen für die Menschen. Mit den ersten Maßnahmen, die innerhalb des ersten Teil-Lockdowns im März beschlossen wurden, waren viele Bürger plötzlich mit drastischen Veränderungen im Privaten und im Arbeitsalltag konfrontiert: „Kurzarbeit, geschlossene Geschäfte, Hotels und Restaurants kämpfen ums Überleben. Hilfspakete wurden und werden weiter aufgelegt, große Unternehmen mit Milliardensummen unterstützt“, wie der TV-Sender NDR in seinem Ankündigungstext zur Sendung „Die Vergessenen“ mit Judith Rakers beschreibt.

„Die Vergessenen“ – damit sind die Menschen gemeint, die schon vor Beginn der Pandemie zu kämpfen hatten, aber in der öffentlichen Wahrnehmung oft untergehen. Das ist die elfjährige Jamie Lee, die in Zeiten von Schulschließungen kaum zum Lernen kam und Angst hat, nicht mehr hinterherzukommen. Judith Rakers spricht mit ihr und Jamie Lees Mutter, die als Alleinerziehende schon vor Corona nur knapp über die Runden kam. „Die Großmutter, selbst noch berufstätig, versucht sich als Mutterersatz. Für Nachhilfe ist kein Geld da.“

„Die Vergessenen“ (NDR) mit Judith Rakers: Soziale Hilfen bei „nebenan“ auf Rügen

Auch Arbeitslosigkeit, Vereinsamung und prekäre Arbeitssituationen erleben in Corona-Zeiten eine Verschärfung. Betroffene Menschen zählen ebenfalls oft zu den „Vergessenen“ der Pandemie. Judith Rakers stellt deswegen das Projekt „nebenan“ in Rotensee vor, bei dem sich Cornelius Bach, Alexander Henning und weitere Helfer für das Miteinander der Bürger einsetzen. Bisher wurde bereits der Treffpunkt „Ankerplatz“, ein Straßencafé und ein Kinderspiele-Nachmittag eingerichtet. Nun sollen auch regelmäßige Nachhilfestunden angeboten werden – doch wie so oft fehlt auch hier das Geld, um Hilfen für Kinder wie Jamie Lee anbieten zu können, die Unterstützung bräuchten.

„Die Vergessenen“ (NDR): Judith Rakers stellt Bedürftigen-Hilfe der TAS in Pinneberg vor

Außerdem besucht Judith Rakers, die vor allem als Sprecherin der Tagesschau bekannt ist, die TAS – die Tagesanlaufstelle der Diakonie in Pinneberg, die von Susanne Wilk geleitet wird. „Sie betreut Obdachlose und arme Pinneberger Bürger*innen: Kleiderkammer, Duschen, Waschmaschine, jeden Tag ein warmes Essen. Das, was man zum Leben braucht, aber in Armut sich nicht leisten kann“, berichtet der NDR. Durch die Hygienevorschriften musste jedoch der Aufenthaltsraum der TAS, in dem sonst Mahlzeiten an Bedürftige ausgegeben wurden, schließen. Das Essen gibt es nun notgedrungen auf dem angrenzenden Parkplatz.

„Für uns und unsere Schützlinge eine Katastrophe“, kommentiert Susanne Wilk die Lage in der Sendung „Die Vergessenen“. Ein Food-Truck könnte Abhilfe schaffen – doch dafür fehlen rund 35.000 Euro. Vielleicht kann die Benefiz-Aktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ helfen: „Judith Rakers versucht, den Vergessenen eine Stimme zu geben und daran zu erinnern, wer jetzt Hilfe braucht.“

Judith Rakers: „Die Vergessenen“ – Dreharbeiten für NDR-Show auf Rügen

Obwohl die 44-Jährige stets fleißig auf ihrem Instagram-Account unterwegs ist, war es in den vergangenen Wochen sehr still um die Moderatorin. Dann meldete sich Judith Rakers überraschend wieder zu Wort und informierte ihre Fans über das NDR-Spendenprojekt, für das sie „Die Vergessenen“ mit ihrem Team drehte: „In den vergangenen zwei Wochen haben wir auf Rügen und in Pinneberg mit Menschen gedreht, die zu den ‘stillen Opfern‘ der Corona-Pandemie gehören, weil die Pandemie auch die soziale Not größer macht. Wir möchten diesen Menschen eine Stimme geben.“

Erst vor Kurzem hatte Judith Rakers dann ein weiteres Foto von Dreharbeiten veröffentlicht. Da war die Moderatorin gerade bei Pasewalk in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs, wo sie Ute begleitete. Ute betreut Menschen mit dem sogenannten „Cari-Mobil“, der mobilen Beratungsstelle der Caritas. Denn auch Behördengänge wurden durch die Folgen des Coronavirus‘ für viele Menschen erschwert. Mehr dazu gibt es am 11. Dezember bei „Hand in Hand für Norddeutschland“ ab 20.15 Uhr im NDR.

„Die Vergessenen“ mit Judith Rakers: NDR-Show läuft Anfang Dezember

Die Sendung „Die Vergessenen“ mit Judith Rakers läuft bereits am 4. Dezember ab 21.15 Uhr, ebenfalls im NDR. Wer auch helfen möchte, findet auf der Internetseite des NDR alle weiteren Informationen rund um die Benefiz-Aktion „Hand in Hand für Norddeutschland“. Vergangenes Jahr kamen bei dem jährlichen Spendenaufruf rund 3,4 Millionen Euro für wohltätige Zwecke zusammen. Der Fokus damals lag auf dem Thema Brustkrebs.

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