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Öffentlich-rechtlich seit über 70 Jahren: Die ARD

Seit 1950 ist Das Erste auf Sendung. In all der Zeit brachte uns die ARD nicht nur Tatort und Tagesschau. Auch abendfüllende Shows, Reportagen und eine Mediathek werden von den Rundfunkgebühren finanziert.

Von Sven Haverkamp

  • Die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt ARD wurde 1950 gegründet.
  • Tatort, Tagesschau, Börse vor acht und die Sendung mit der Maus gehören zu den beliebtesten Formaten.
  • Viele Inhalte werden mittlerweile auch in der ARD-Mediathek angeboten.

Die ARD (Kurzform für Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland) wurde 1950 gegründet. Gemeinsam mit dem ZDF und dem Deutschlandradio bildet der Sender den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Finanziert wird der TV-Sender zum größten Teil aus dem Rundfunkbeitrag, der seit 2013 vom „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“ verwaltet, welche vormals unter dem Namen „Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland“, kurz GEZ, bekannt war. Der Rundfunkbeitrag wurde deshalb auch umgangssprachlich „GEZ-Gebühr“ genannt.

Name ARD
OrganisationFreiwilliger Verbund von zehn deutschen Rundfunkanstalten
SitzHauptstadtstudio Berlin / Programmdirektion München
Gründung1950
VorsitzenderTom Buhrow (seit 2020)
ProgrammdirektorVolker Herres
MediathekJa

Die Geschichte der ARD und das „Tal der Ahnungslosen“

Die ARD entstand am 9. Juni 1950 aus dem Zusammenschluss der sechs Landesrundfunkanstalten Bayerischer Rundfunk (BR), Hessischer Rundfunk (HR), Radio Bremen, Süddeutscher Rundfunk (SDR), Südwestfunk (SWF) und Nordwestdeutscher Rundfunk (NWDR). Jedes Mitglied behielt in der Form der Arbeitsgemeinschaft volle Unabhängigkeit.

Auch in der DDR konnte die ARD empfangen werden. In einigen Regionen war der Empfang jedoch nicht möglich. Dazu gehörten etwa das Elbtal, die Sächsische Schweiz und die Oberlausitz. Verbittert wurde die ARD scherzhaft als „Außer Raum Dresden“ oder „Außer Reichweite Dresden“ betitelt. Aus dieser Zeit stammt auch der Ausdruck „Tal der Ahnungslosen“, womit man die Regionen ohne ARD-Empfang betitelte.

Unter dem Namen „Deutsches Fernsehen“ betrieben 1959 bereits neun Sender ein bundesweites Fernsehgemeinschaftsprogramm. Die neun zur ARD zusammengeschlossenen Rundfunkanstalten betreiben als Fernsehgemeinschaftsprogramm Das Erste sowie anstaltseigene Fernseh- und Hörfunkprogramme.

Free-TV und Mediathek: Das Programm der ARD

Das Programm der ARD ist, auch durch die Mediathek, breit gefächert. Von Familiensendungen, über Krimis bis hin zu abendfüllenden Show-Events ist so ziemlich alles vertreten. Unter all den Sendungen, die Das Erste im Programm hat, stechen zwei Formate besonders hervor: Die Tagesschau und der Tatort. In Bezug auf letzteren schafft es vor allem das Ermittlerteam Boerne und Thiel aus Münster immer wieder, Zuschauerrekorde aufzustellen.

Ein berühmtes Gesicht, welches sich nach langer Zeit beim privaten Konkurrenz-Sender RTL wieder im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zeigte, ist Günther Jauch. Die Moderatoren-Legende (unter anderem „Wer wird Millionär?“ und „5 gegen Jauch“), die ihre Karriere beim Bayerischen Rundfunk begann, hatte ab 2011 sogar eine eigene Talkshow, die gleichnamige Sendung „Günther Jauch“ in der ARD. Nachdem diese 2015 ausgelaufen war, übte Jauch Kritik an dem Sender. In seine journalistische Tätigkeit hätten ihm zu viele hereingeredet „und das wurde dann schwierig.“

Die ARD bietet mit ihren vielen Sendern und der Mediathek Programme für nahezu jedermann. Inklusive des Online-Angebots gehören folgende Sender und Netzwerke zum Verbund:

  • Bayerischer Rundfunk (BR)
  • Hessischer Rundfunk (HR)
  • Mitteldeutscher Rundfunk (MDR)
  • Norddeutscher Rundfunk (NDR)
  • Radio Bremen
  • Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB)
  • Saarländischer Rundfunk (SR)
  • Südwestrundfunk (SWR)
  • Westdeutscher Rundfunk (WDR)
  • Deutsche Welle (DW)
  • Das Erste
  • ARD-alpha
  • One
  • Tagesschau24
  • 3sat
  • Arte
  • KiKA
  • Phoenix
  • funk
  • mehrere Mediatheken

Von Tatort bis Lindenstraße: Die Klassiker der ARD

Über die Jahre haben spezielle Formate im öffentlich-rechtlichen Fernsehen eine enorme Anhängerschaft um sich versammelt und sind so zu wahren Instanzen in der deutschen TV-Landschaft geworden. Dazu gehört allen voran der Tatort. Seit Beginn im WDR 1970 wurden für die beliebte Krimireihe, die meist am Sonntagabend um 20.15 Uhr nach der Tagesschau läuft, insgesamt 1158 Episoden produziert. Als Tatort-Ermittler oder in diversen Gastrollen standen bereits große Namen vor der Kamera: Götz George, Till Schweiger, Fahri Yardım, Nora Tschirner, Maria Furthwängler, Sibel Kekilli, Ulrich Tukur, Anna Loos, Bruno Ganz und viele mehr.

Die Tagesschau wurde 1952 zum ersten Mal ausgestrahlt und ist noch heute das meistgesehene Nachrichtenformat Deutschlands. Chefsprecher war bis zu seinem Ausstieg im Dezember 2020 Jan Hofer, dessen Nachfolge Jens Riva antrat. Seit 2005 steht für die Tagesschau auch Judith Rakers im Studio, die zusätzlich gemeinsam mit Giovanni di Lorenzo 3nach9 im NDR moderiert, ihres Zeichens die älteste Talkshow Deutschlands.

35 Jahre lang lief im Ersten auch, was gemeinhin als Deutschlands erste Seifenoper gilt und im Laufe der Jahre eine riesige Fangemeinde hervorbrachte: die Lindenstraße. Nach 1758 Folgen im Vorabendprogramm der ARD wurde die Serie um die wohl bekannteste TV-Mutter der Nation, Marie-Luise Marjan als Mutter Beimer, eingestellt. Ein herber Schlag für die vielen Fans und ein Verlust für das deutsche Fernsehen. Der Lindenstraße sollten noch einige Seifenopern folgen, wie „Verbotene Liebe“ (1994 bis 2015) oder „Marienhof“ (1992 bis 2011). Viele Lindenstraße-Folgen finden sich noch immer in der ARD-Mediathek.

Doch auch die Quizsendungen in der ARD locken regelmäßig große Zuschauerzahlen vor den Fernseher: „Wer weiß denn sowas?“ mit Kai Pflaume lässt an Wochentagen unterschiedlichste Promis mit absurdesten Fragen gegeneinander antreten. Unterstützt werden die Kandidaten, zu denen auch schon Judith Rakers und Linda Zervakis von der Tagesschau gehörten, immer von Elton und Bernhard Hoëcker. Bei „Gefragt – Gejagt“ hingegen müssen sich die Kandidaten mit einem „Jäger“ messen, einem Quizprofi, dem sie durch richtig beantwortete Fragen „davonrennen“ können. Präsentiert wird das Format von Sportschau-Moderator Alexander Bommes. Viele der Free-TV-Programme der ARD sind auch durchgehend oder zu bestimmten Zeiten in der Mediathek zu finden, so zum Beispiel immer wechselnde Tatort-Folgen.

Tagesschau und Börse: Nachrichten in der ARD

Um 20 Uhr schaltet nach wie vor ein großer Teil der Bevölkerung Das Erste ein. Der Grund: Die Tagesschau. Die Nachrichtensendung ist ein ungeschlagener Quotengarant und sei auch „2020 erneut ein Lagerfeuer für die gesamte Gesellschaft und alle Generationen“, wie Marcus Bornheim, Erster Chefredakteur von ARD-aktuell, stolz verkündet. Gerade während der Corona-Pandemie hätten sich noch mehr Menschen über die Tagesschau ihre täglichen Nachrichten eingeholt.

Pro Tag kam die Tagesschau 2020 auf durchschnittlich 11,78 Millionen Zuschauer und Zuschauerinnen. Dies stellt den höchsten Wert seit Beginn der Quotenmessung dar und entspricht einem Marktanteil von 39,5 Prozent. Zum Vergleich: RTL-Aktuell kam 2020 auf durchschnittlich 3,3 Millionen Zuschauer (15 Prozent).

Die Tagesschau wurde 1952 zum ersten Mal ausgestrahlt und ist noch heute das meistgesehene Nachrichtenformat Deutschlands. Chefsprecher war bis zu seinem Ausstieg im Dezember 2020 Jan Hofer, dessen Nachfolge Jens Riva antrat. Seit 2005 steht für die Tagesschau auch Judith Rakers im Studio, die zusätzlich gemeinsam mit Giovanni di Lorenzo 3nach9 im NDR moderiert, ihres Zeichens die älteste Talkshow Deutschlands.

Kurz vor der Tagesschau um 19.55 Uhr bringt die ARD die „Börse vor acht“. Hier gibt es die aktuellen Entwicklungen von der Frankfurter Börse. Wie steht der DAX? Was waren die Tops und Flops des Tages? Das Geschehen an der Börse wird erklärt und eingeordnet. Für einige Zuschauer zwar weitestgehend unverständlich, schaffen es die ModeratorInnen meist jedoch trotzdem, dem Thema Börse einen unterhaltsamen Dreh zu verpassen. Die besonders häufige Verwendung von Sprichwörtern und Bauernregeln brachte dem Format sogar regelmäßige Parodien in der Satire-Show „Switch reloaded“ ein. Viele Sendungen der Tagesschau und von „Börse vor acht“ sind in der ARD-Mediathek abrufbar.

50 Jahre alt und kein bisschen erwachsen: „Die Sendung mit der Maus“ in der ARD

„Die Sendung mit der Maus“ ist heute eine der erfolgreichsten Kindersendungen Deutschlands. Die Lach- und Sachgeschichten werden bereits seit 1971 vom WDR produziert und werden sonntags um 9.30 Uhr in der ARD und um 11.30 Uhr im KiKA ausgestrahlt. Entwickelt wurde die Sendung 1970 von Gert K. Müntefering, Siegfried Morhof, Monika Paetow und Armin Maiwald. Letzterer ist auch in jeder Sendung vor der Kamera zu sehen und fester Bestandteil des Konzepts.

Dieses besteht immer aus drei Elementen: Die Lachgeschichten, die Sachgeschichten und den kurzen animierten Maus-Comics, die als Trenner der Beiträge dienen. Die Maus erlebt hier gemeinsam mit dem kleinen blauen Elefanten und der Ente kleine Episoden. Oft bringen sich Ente und Elefant in eine missliche Lage, aus der ihnen die Maus heraushelfen muss.

Die Lachgeschichten dienen der Unterhaltung. Als Zeichentrickfilm, Realtrickfilm oder Bildergeschichte werden Lieder gesungen, Gedichte gesprochen oder ähnliches. Berühmte Lachgeschichten bei der „Sendung mit der Maus“ drehen sich etwa um den kleinen Maulwurf, Käpt‘n Blaubär, Petzi, den kleinen Eisbären, Peppa Wutz oder Shaun das Schaf. Viele der Charaktere haben auch außerhalb der Maus Karriere gemacht.

Die Sachgeschichten dagegen dienen der Wissensvermittlung und sind für Kinder verständlich aufbereitet. Die Themen sind dabei völlig frei und dementsprechend vielfältig: Das Internet, das Alte Rom, Flugzeuge, Bleistifte, die Raumstation „Mir“ sind nur einige Beispiele. Die Vielfältigkeit der Themen ist ein besonderes Merkmal der Sachgeschichten bei der „Sendung mit der Maus“, die bereits Stefan Raab in seinem Song „Hier kommt die Maus“ behandelt hat.

2021 feiert die Sendung mit der Maus ihren 50. Geburtstag, der mit mehreren Sondersendungen am 6. und 7. März gefeiert wurde. Anlässlich des Jubiläums widmete Sänger Mark Forster der Maus einen Song namens „Ich frag die Maus“. Der Sendung wird in ganz Deutschland besondere Bedeutung beigemessen, dies zeigt sich auch immer wieder in Auszeichnungen, die der „Sendung mit der Maus“ oder ihren Machern verliehen werden. So bekam das Team bereits 1993 den Deutschen Fernsehpreis. Armin Maiwald wurde neben anderen 1988 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet und bekam 1995 gemeinsam mit Christoph Biemann den Bundesverdienstorden verliehen. Auch „Die Sendung mit der Maus“ ist in der ARD-Mediathek abrufbar.

Internationale Bühne in der ARD: Der Eurovision Songcontest

Jährlich überträgt die ARD den Eurovision Songcontest aus unterschiedlichen Ländern. Das Gastgeberland ist immer das Heimatland des Gewinneracts aus dem Vorjahr. Die internationale Veranstaltung hat jährlich über 180 Millionen Zuschauer. Bislang konnte Deutschland den „Grand Prix“ zweimal gewinnen. 1982 war es Nicole in Großbritannien mit dem Lied Ein bisschen Frieden und 2010 feierte Lena Meyer-Landrut in Oslo mit dem von Stefan Raab komponierten Song Satellite einen riesigen Erfolg. Dadurch wurde die Beliebtheit der sonst als veraltet geltenden Veranstaltung noch einmal enorm gesteigert.

An den Erfolg von Lena Meyer-Landrut konnte Deutschland jedoch bislang nicht wieder anknüpfen. Das beste Ergebnis seit der Sängerin erreichte Michael Schulte im Jahr 2018: Mit seinem Song You let me walk alone erreichte er den vierten Platz in Lissabon.

Nicht immer läuft alles rund: Kritik an der ARD

Wenn ein Programm schon so lange sendet, wie es die ARD (Das Erste) tut, sind Kritik und Kontroversen kaum zu vermeiden. So wurden im Laufe der Jahre auch immer wieder Stimmen laut, die der ARD etwa problematischen Umgang mit Spendenaufrufen oder parteipolitische Einflussnahme vorwerfen. Hier nur einige Beispiele von Kritikpunkten an der ARD:

Spendenakquise: Im Zusammenhang mit Naturkatastrophen ruft die ARD regelmäßig zu Spenden auf. Wie 2001 bekannt wurde, arbeitet der Sender dafür mit dem Bündnis Entwicklung Hilft zusammen. Zur Zeit des Tōhoku-Tsunamis und der damit einhergehenden Nuklear-Katastrophe von Fukushima im Jahr 2011 weigerte sich die ARD auf Empfehlung ihres Partners Bündnis Entwicklung Hilft, Spendenaufrufe für die Aktion Deutschland Hilft zu senden. Sogar Aufrufe, die von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem Bundespräsidenten wurden nicht gesendet. Dieses Verhalten stieß unter anderem bei Mitgliedern von Aktion Deutschland Hilft wie wie den Hilfsverbänden Malteser, Johanniter, AWO und World Vision auf starke Kritik.

Parteipolitische Einflussnahme: Bereits seit 1989 schwelt der Vorwurf, in den Entscheidungsgremien hätten Parteivertreter zu viel Einfluss. Der damalige ARD-Vorsitzende Hartwig Kelm gab dies sogar offen zu. In einem Interview gab er zu, personal- und haushaltspolitisch enorm unter Druck gesetzt worden zu sein. An diesen Entscheidungen hätten oft Existenzen gehangen, was es nicht immer leichtgemacht hätte, diesem Druck standzuhalten. Er forderte damals schon, die ARD neu zu organisieren und alle Parteivertreter aus den Gremien zu entfernen. Laut Andreas Paulus, Richter am Bundesverfassungsgericht, hat sich daran auch bis heute nicht viel geändert. Der Grundsatz des „„staatsfernen Rundfunks und Fernsehens“ sei nicht erfüllt.

Berichterstattung zur Finanzkrise in Griechenland: Diesen Vorwurf mussten sich sowohl die ARD als auch das ZDF seit Beginn der Finanzkrise in Griechenland im Jahr 2010 gefallen lassen. Eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung (OBS) legt beiden Sendern zur Last, einseitig und unausgewogen berichtet zu haben. Tatsachen und persönliche Einschätzungen von Journalisten wurden nicht klar genug voneinander getrennt. Die deutsche Regierung kam öfter zu Wort als die griechische, die Bemühungen um Reformen letzterer wurden nur oberflächlich behandelt, Schlagzeilen waren zu plakativ. Wenige Stunden, nachdem die Studie veröffentlicht worden war, wurde sie von der ARD umfassend kritisiert.

Sprache und Niveau: Ulrich Wickert, der von 1991 bis 2006 eines der bekanntesten ARD-Gesichter bei den Tagesthemen darstellte, kritisierte 2009 gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), dass die Ausdrucksweise in den Nachrichtensendungen der ARD und des ZDF nachgelassen habe. Es werde nur noch „bruchstückhaft und schlampig formuliert, die Unterhaltung scheint das Wichtigste zu sein.“ Er behauptete, die Autoren beherrschten „zum großen Teil nicht einmal mehr den korrekten Satzbau.“ Sein vernichtendes Urteil:

Kai Gniffke, der von 2006 bis 2019 Chefredakteur von ARD-aktuell und somit auch der Tagesschau und der Tagesthemen war, wies diesen Vorwurf zurück. Die Sendungen seien „außerordentlich akkurat“ und müssten sich eher gegenteilige Vorwürfe anhören: „Besonders unterhaltsame Elemente hat man der 20-Uhr-‚Tagesschau‘ noch nie nachgesagt.“

Bereit für die Zukunft? Die ARD in der Mediathek und im Internet

Vorwärtsgewandheit und Innovation sind Begriffe, die vermutlich die wenigsten mit der ARD beziehungsweise den öffentlich-rechtlichen Sendern assoziieren würden. Und tatsächlich ist es für einen Großteil der Deutschen wichtig, sich auf regelmäßige Sendungen verlassen zu können. Vieles im Programm der ARD wird zum „Kult“ stilisiert: Lindenstraße, Tatort, Tagesschau oder Sportschau. Verlässlichkeit und Beständigkeit sind ein großer Faktor.

Dennoch will die ARD die Zukunft nicht verschlafen. Mit Angeboten wie der Mediathek, ONE oder dem funk-Medienangebot will der Sender vermehrt auf junge und junge erwachsene Zuschauer setzen. Für die funk-Mediengruppe werden beispielsweise auch erfolgreiche YoutTube-Inhalte wie maiLab, World Wide Wohnzimmer oder das Kliemannsland (bis 2020) produziert.

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