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Geplantes Rammstein-Konzert

"Es hat niemand einen Fehler gemacht": Leutgeb äußert sich zu Silvester-Fiasko

München

Es war ein Hick-Hack, von dem viele Rammstein-Fans am Ende nur noch genervt waren. Nach dem geplatzten Silvester-Konzert hat sich der viel kritisierte Veranstalter Klaus Leutgeb geäußert.

Viele Rammstein-Fans haben genug vom Silvester-Thema – doch Veranstalter Klaus Leutgeb wollte die Dinge richtigstellen.  Foto: Jens Koch

Vieles ist bereits gesagt worden zu dem Thema: Rammstein werden an Silvester nicht auf der Münchner Theresienwiese spielen. Die Pläne des Veranstalters Klaus Leutgeb zerplatzten nach wochenlanger Diskussion.

Der Veranstalter sah sich zum Teil in der Kritik, sein Vorhaben vorschnell abgebrochen und die Band selber über die Pläne nicht genau unterrichtet zu haben. Nun sah sich Klaus Leutgeb nach den vielen Diskussionen veranlasst, ein Statement zu den Geschehnissen abzugeben.

Rammstein wollten Silvester-Konzert in München selbst ankündigen

So betont der CEO der Leutgeb Entertainment Group, zuerst die Messe München darüber informiert zu haben, an Silvester 2022 dort ein Konzert mit Rammstein stattfinden lassen zu wollen. Nach dem ersten positiven Signal habe Leutgeb das Management der Band kontaktiert, die die Idee für gut befunden habe. "Es gab mit der Band die klare Vereinbarung, dass das Konzert erst dann angekündigt werden darf, wenn alle nötigen Voraussetzungen erfüllt sind sowie, dass ausschließlich die Band darüber entscheidet, wann diese Ankündigung stattfinden soll", heißt es im Statement weiter.

Nachdem es von der Messe München jedoch eine Absage gegeben hatte, sei mit der Band abgestimmt worden, einen anderen Veranstaltungsort zu finden. Nach Absprache mit Clemens Baumgärtner, Wirtschaftsreferent und Hausherr der Theresienwiese, sei daraufhin im Stadtrat ein Antrag über eine Debatte für das geplante Rammstein-Konzert auf dem Gelände erstellt worden. Diese Information sei danach von unbekannter Stelle an die Presse übermittelt worden.

"Rammstein wurden zum politischen Spielball"

"Ab diesem Moment hat sich das Unterfangen entgegen unser aller Interesse medial verselbstständigt und weitreichende Spekulationen verursacht. So haben sich umgehend Politik, Behörden und Staatsorgane zu dem Vorhaben geäußert", betont Klaus Leutgeb, der derzeit offenbar ein Rammstein-Konzert in Gelsenkirchen plant. Es sei auch nicht im Sinne der Band gewesen, Informationen vorab an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen, da zeitgleich noch über ein mögliches Konzert in NRW verhandelt wurde. Nach der Stadtratssitzung, auf der das Silvester-Konzert auf der Theresienwiese genehmigt worden war, sei eine politische Diskussion entbrannt. "Weder die Band noch ich wollten jemals Teil einer sich verselbständigenden, politisch motivierten Debatte werden."

Wegen dieser politischen Debatte sowie aufgrund von "berechtigten sicherheitsrelevanten Einwänden der Behörden, Polizei und Rettungsdienste" habe Leutgeb daraufhin in Abstimmung mit der Band beschlossen, das Projekt zu beenden. Kurz danach hatten sich auch Rammstein selber zu dem Thema geäußert und betont, dass es von ihrer Seite nie eine Zusage für ein Silvester-Konzert in München gegeben habe. "Es hat niemand einen Fehler gemacht, sondern es wurde offen und ehrlich versucht, für München ein außergewöhnliches Projekt zu realisieren", beendet Leutgeb sein Statement, das womöglich noch nicht das Ende der langwierigen Debatte sein wird.

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