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Am Berliner Bahnhof

Weltstar zeigt großes Herz: Rammstein-Sänger hilft ukrainischen Flüchtlingen

Berlin

Täglich kommen immer mehr Flüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland an – vor allem Berlin gilt als Anlaufstelle. Dort traf eine Vertriebene nun auf Rammstein-Sänger Till Lindemann.

Von Sohrab Dabir

Rammstein-Sänger Till Lindemann hat in Berlin ukrainischen Flüchtlingen geholfen. Foto: Axel Heimken/dpa

Auf der Bühne und in seinen Liedern kennt Till Lindemann kaum Grenzen – privat kennt man den Sänger eher als ruhiges Gemüt. Nun zeigte der 59-Jährige, dass er auch ein großes Herz hat.

Der Krieg in der Ukraine lässt auch den gebürtigen Leipziger nicht kalt. Vor wenigen Tagen setzte Rammsteins Till Lindemann ein klares Zeichen gegen die russische Invasion und veröffentlichte ein Foto von sich in Kiew. Nun half der Sänger vor Ort Flüchtlingen, die in Berlin ankamen.

Rammstein-Sänger Till Lindemann hilft Ukrainerin in Berlin

Auf Instagram berichtet die Ukrainerin Alisa von ihrer zufälligen Begegnung mit Till Lindemann am Berliner Bahnhof. Gemeinsam mit ihrer Freundin begab sie sich auf die Suche nach einer Bleibe – ein Helfer verwies sie auf eine Frau namens Jessica. Dabei handelte es sich um die Managerin des Rammstein-Sängers. Und siehe da: Der Frontmann höchstpersönlich befand sich ebenfalls am Bahnhof, um den Flüchtlingen zu helfen. "Ich kann nicht glauben, dass inmitten dieser Apokalypse der Leadsänger der Band Rammstein in einem schicken Mantel mit nicht weniger schicken Stiefeln steht. Er hat furchtbar freundliche und schöne Augen", berichtet Alisa von dem zufälligen Treffen.

Till Lindemann und seine Managerin Jessica besorgen und bezahlen Alisa ein Hotel in Berlin und geben ihr noch 50 Euro für ein Abendessen mit. Die Managerin des Rammstein-Sängers gibt der Ukrainerin zudem ihre Nummer und sagt, sie solle sich melden, falls sie etwas brauche. "Ich will weinen. Küsse Till drei mal. Es ist ihm peinlich", berichtet die Frau, die aus dem Krieg in der Ukraine geflüchtet ist.

Neues Rammstein-Lied am Donnerstag

Sie erzählt ihm daraufhin, dass sie früher großer Britney-Spears-Fan gewesen sei, aber jetzt liebe sie Rammstein. "Er lacht sehr herzlich", beschreibt Alisa Till Lindemanns Reaktion. Alisa lädt den 59-Jährigen noch zu ihren Freunden nach Zypern ein, er entgegnet jedoch, dass in Berlin seine Hilfe gebraucht werde.

Doch Till Lindemann ist nicht nur bei der Versorgung der Geflüchteten aktiv. Auch beruflich geht es für ihn und seine Band nun weiter. Am Donnerstag werden Rammstein den ersten Song ihres kommenden Albums veröffentlichen.

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