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PADERBORN

20-Jähriger stirbt bei Unfall auf A33 – Staatsanwaltschaft schaltet sich ein

Paderborn

Mit dem tödlichen Autounfall auf der A33, der sich bei Paderborn ereignet hat, beschäftigt sich nun die Staatsanwaltschaft.

Die Staatsanwaltschaft Paderborn ermittelt nach dem tödlichen Unfall auf der A33, bei dem ein 20-jähriger Autofahrer verstarb. Foto: Feuerwehr Paderborn

Am Dienstagnachmittag (1. Juni) ist es auf der A33 zu einem folgenschweren Zusammenstoß gekommen, an dem mehrere Fahrzeuge beteiligt waren. Nach bisherigen Stand der polizeilichen Ermittlungen befand sich ein Lkw-Fahrer aus Slowenien mit seinem Sattelzug gegen 16.35 Uhr in Fahrtrichtung Bielefeld und kollidierte zwischen den Anschlussstellen Paderborn Mönkeloh und Paderborn-Zentrum mit einem VW Bulli, in dem zwei Personen saßen.

Der Autofahrer (20) aus Heilbronn und sein 48-jähriger Beifahrer aus Hannover mussten aufgrund eines Staus, der sich auf der Autobahn in Richtung Bielefeld gebildet hatte, verkehrsbedingt anhalten. Plötzlich näherte sich von hinten der Sattelzug und krachte mit voller Wucht in das Heck des Kastenwagens. Zwischen zwei Lastern wurde der Bulli schließlich eingequetscht. Der Horror-Unfall auf der A33 bei Paderborn endete für den 20-Jährigen tödlich – die Autobahn blieb bis zum Mittwochmorgen (2. Juni) voll gesperrt. Schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen zog sich der Hannoveraner zu.

A33: Vollsperrung aufgehoben – neue Details zum tödlichen Unfall bei Paderborn

Seit etwa 9.30 Uhr rollt der Verkehr auf der A33 in Richtung Bielefeld wieder. Hinter den Einsatzkräften aus Paderborn liegt eine anstrengende Nacht. Mehrere Stunden hatten die Bergungsarbeiten auf der Autobahn angedauert, nachdem es zu dem tödlichen Unfall gekommen war, bei dem der Lkw den VW Bulli gegen die Schutzplanke gedrückt hatte.

„Der Sattelzug stieß im weiteren Verlauf gegen einen Sattelzug aus dem Kreis Gütersloh, der durch den Aufprall gegen das Heck eines Sattelzugs aus Polen geschoben wurde. Dabei wurde die rechte Schutzplanke durchbrochen und ein Element einer Lärmschutzwand erheblich beschädigt“, teilten die ermittelnden Behörden am Morgen mit. Der VW Bulli sowie die beiden Lastwagen waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Tödlicher Unfall auf A33 – Staatsanwaltschaft Paderborn leitet Ermittlungen ein

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Paderborn wurden der Bulli und der slowenische Sattelzug von der Polizei sichergestellt. Darüber hinaus wurde das Handy des 48-jährigen Lkw-Fahrers von den Beamten beschlagnahmt. Ein KFZ-Sachverständiger wurde zur Analyse des Unfallgeschehens hinzugezogen, der bereits am Dienstag seine Arbeit aufnahm. Die Ermittlungen zu dem tödlichen Unfall auf der A33 dauern weiter an. Am Mittwoch (2. Juni) krachte es auf einer weiteren Autobahn in der Region: Die A44 im Kreis Paderborn musste nach Unfällen in beiden Fahrtrichtungen teilweise voll gesperrt werden und ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.

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