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Einigung im Oktober

Nachfolger für 9-Euro-Ticket: Starttermin steht fest

Seit Wochen wird über einen Nachfolger für das beliebte 9-Euro-Ticket debattiert. Nun gibt es erste Infos, wie es weitergehen soll.

Ab Januar soll es einen Nachfolger für das beliebte 9-Euro-Ticket geben. Foto: Boris Roessler/dpa

Drei Monate lang konnten Millionen Menschen für neun Euro im Monat mit dem Regionalverkehr quer durch Deutschland reisen. Im September lief das günstige und beliebte Regionalticket aus, einen Nachfolger hat es auf bundes- und landesweiter Ebene bislang noch nicht gegeben. 

Die Bundesländer haben nun ihr Interesse bekundet, die Nachfolge für das 9-Euro-Ticket mitfinanzieren zu wollen. Dafür seien jedoch mehr als die bislang kolportierten 1,5 Milliarden Euro notwendig. Bis spätestens zum 12. Oktober soll eine Einigung durch eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe erzielt werden.

9-Euro-Ticket: Nachfolger wohl ab 1. Januar

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) kündigte an, dass die 9-Euro-Nachfolge zum 1. Januar 2023 kommen soll. Im Gespräch ist derzeit ein 49-Euro-Ticket, das die Länder jährlich drei Milliarden Euro zusätzlich kosten würde. Mehr finanzielle Mittel stellte Wissing den Bundesländern derzeit nicht in Aussicht. Bremens Verkehrsministerin Maike Schaefer (Grüne) pocht jedoch auf noch weitere 1,5 Milliarden Euro für den Ausbau des Nahverkehrs.

Für die Stadt Berlin wurde bereits eine Nachfolgeregelung gefunden. Dort können Bürger von Oktober bis Dezember 2022 für 29 Euro im Monat den Nahverkehr nutzen. Das 9-Euro-Ticket wurde im zurückliegenden Sommer knapp 50 Millionen Mal verkauft. Auch die Stadt Münster hatte eine Art Nachfolge-Ticket ins Leben gerufen:

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