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Großeinsatz

A1: Sprinter rast in Unfallstelle – Frau in Lebensgefahr

Greven

Bei einer Kollision auf der A1 bei Greven gab es mehrere Verletzte, darunter ein Kind. Nach einem Auffahrunfall fuhr ein Sprinter in die Unglücksstelle.

Von Dario Teschner

Mehrere Fahrzeuge waren an dem schweren Unfall auf der A1 bei Greven beteiligt. Foto: Feuerwehr Greven

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 hat am Samstagmittag (12. Februar) gegen 14.10 Uhr einen Großeinsatz der Rettungskräfte im Kreis Steinfurt ausgelöst. Nach Angaben der Polizei Münster übersah eine 71-jährige Frau, die mit ihrem Mazda in Fahrtrichtung Bremen unterwegs war, ein Stauende. Die Autofahrerin fuhr auf einen Ford auf, indem sich eine Frau (34) mit ihrem Kind (5) aus Ahlen befand.

Der Zusammenstoß war so heftig, dass der Wagen der Ahlenerin gegen einen weiteren Pkw schleuderte. "Ein nachfolgender 44-jähriger Sprinter-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, fuhr zunächst auf den Wagen der 71-Jährigen auf und kollidierte dann ebenfalls mit dem Ford", heißt es in dem Polizeibericht. Umgehend rückten mehrere Einsatzfahrzeuge zu der Unfallstelle auf der A1 bei Greven aus.

A1 bei Greven: Unfall fordert zehn Verletzte

Die 34-jährige Ahlenerin erlitt bei dem Unfall auf der A1 lebensbedrohliche Verletzungen. Ihre fünfjährige Tochter sowie die Mazda-Fahrerin (71) wurden schwer verletzt. "Eine Person wurde mittels schwerem Rettungsgerät aus einem beschädigten Fahrzeug befreit", berichtete die Feuerwehr Greven.

Die fünf Personen, die zum Unfallzeitpunkt im Sprinter saßen, kamen mit leichten Verletzungen davon. Insgesamt mussten zehn Personen an der Unfallstelle medizinisch versorgt werden. Anschließend kamen die Verletzten in umliegende Krankenhäuser, wofür laut Polizei Münster unter anderem ein Rettungshubschrauber eingesetzt werden musste. 

A1 bei Greven: Stundenlange Sperrung nach Unfall

Für die Unfallaufnahme und die anschließenden Bergungsarbeiten blieb die Autobahn 1 im Bereich der Anschlussstelle Greven für mehrere Stunden vollständig gesperrt. Am Samstagnachmittag bildeten sich in Fahrtrichtung Bremen lange Staus. Zahlreiche Fahrzeuge waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. 

Erst am Mittwoch (9. Februar) musste die A1 zwischen Greven und Münster-Nord nach einem Lkw-Brand gesperrt werden. Durch das Feuer wurde der Boden an der viel befahrenden Autobahn verseucht. Die Erdarbeiten sorgten in Fahrtrichtung Dortmund für massive Verkehrsbeeinträchtigungen.

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