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Verkehrsgefährdung

Polizeieinsatz auf A2: Autofahrer liefert sich wilde Verfolgungsjagd

Bielefeld

Eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei lieferte sich ein Autofahrer auf der A2 bei Bielefeld, weil er sich einer Verkehrskontrolle entziehen wollte.

Von Dario Teschner

Ein Autofahrer hat sich auf der A2 bei Bielefeld eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert (Symbolbild). Foto: Frank Rumpenhorst/Patrick Seeger/dpa/Fotomontage: hallo24.de

Mit einem beschädigten VW Polo befuhr ein Mann in der Nacht von Montag auf Dienstag (12. Oktober) die A2 in Fahrtrichtung Dortmund. Eine Streife der Autobahnpolizeiwache Herford wurde gegen 0 Uhr auf den Autofahrer, der starke Schlangenlinien fuhr und alle drei Fahrstreifen nutzte, aufmerksam und nahm die Verfolgung auf. Zwischen dem Autobahnkreuz Bad Oeynhausen und der Anschlussstelle Vlotho West setzten sich die Beamten vor den Pkw und forderten den Verkehrsteilnehmer auf, seinen Wagen für eine Verkehrskontrolle anzuhalten. 

Verfolgungsjagd auf A2 bei Bielefeld endet im Kreis Lippe

Für die Ermittler sah es zunächst danach aus, als würde der Mann ihrer Forderung nachkommen. Doch im Bereich der Anschlussstelle Vlotho West beschleunigte der Autofahrer plötzlich und raste mit seinem Polo an dem Streifenwagen vorbei. Nach Polizeiangaben erreichte sein Auto während der Verfolgungsjagd immer wieder mehr als 180 km/h. An der Abfahrt Bielefeld-Ost verließ der Mann schließlich die A2 und setzte seine Fahrt in Richtung Stadtzentrum fort.

"Über den Ostring fuhr er weiter in die Dingerdisser Heide und von dort in die Linnenstraße ab. In einer Hofeinfahrt in der Heeper Straße (Leopoldshöhe) konnte der Pkw mit zwei Insassen letztendlich gestoppt werden", berichtet die Polizei Bielefeld. Einen gültigen Führerschein konnte der Autofahrer, bei dem es sich um einen 55-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz handelt, nicht vorweisen. 

Polizei nimmt Autofahrer nach Verfolgungsjagd auf A2 fest

Unter Angabe falscher Tatsachen sei der Raser bei einer Kfz-Werkstatt in Langenfeld an den VW Polo gelangt. "Angesprochen auf seine Schlangenlinienfahrt teilte der Fahrer mit, dass er sehr müde sei und in der letzten Nacht nicht geschlafen habe",  so die Polizei weiter. Am Dienstagnachmittag wurde der 55-Jährige einem Haftrichter am Amtsgericht Detmold vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl gegen ihn erließ. Sein 28-jähriger Beifahrer wurde nach der vorläufigen Festnahme wieder freigelassen, da gegen ihn keine Haftgründe vorlagen.

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