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Vollsperrung nach schweren Unfällen

Sportwagen gerät auf A2 unter Lkw – Autofahrer schwebt in Lebensgefahr

Rheda-Wiedenbrück/Gütersloh

Nach zwei schweren Unfällen musste die A2 im Kreis Gütersloh stundenlang gesperrt werden. Eine Person schwebt nach Polizeiangaben in Lebensgefahr.

Von Dario Teschner

Die Kräfte der Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück waren auf der A2 im Kreis Gütersloh stundenlang im Einsatz. Foto: Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück

Am Montagabend (27. Juni) hat es auf der A2 gleich mehrfach heftig gekracht. Zunächst war ein Auto bei Rheda-Wiedenbrück gegen 19.30 Uhr in eine Baustellenabsperrung gefahren. Durch den Unfall bildete sich ein Stau, an dessen Ende es zu einer weiteren Kollision mit mehreren Fahrzeugen kam.

Nach Polizeiangaben kam ein mit zwei Personen besetzter SUV, der in Richtung Hannover unterwegs war, im Bereich der Raststätte Gütersloh von der Fahrbahn ab und prallte in einer Baustelle gegen einen Sicherungs-Anhänger. Fahrer und Beifahrer blieben unverletzt, jedoch verteilten sich die Trümmerteile auf der Autobahn und es entstand Sachschaden von rund 150.000 Euro. Kurz darauf ereignete sich auf der A2 in Richtung Hannover ein weiterer Unfall.

Schwerer Unfall auf A2 – Sportwagen gerät unter Lkw

Wegen der laufenden Bergungsarbeiten hatte sich der Verkehr am Abend bis zum Kreuz Rheda-Wiedenbrück zurückgestaut. Gegen 20.15 Uhr war hier ein Mann (38) mit dem Gliederzug eines Paketdienstleisters aus Duisburg unterwegs. Er kollidierte mit dem Transporter eines 35-Jährigen aus Rumänien, der nach aktuellem Kenntnisstand am Stauende angehalten hatte.

Der Sprinter wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen einen BMW Z Roadster geschleudert. Das Sportwagen-Cabriolet, indem ein 36-Jähriger aus Celle saß, wurde daraufhin unter einen stehenden Sattelauflieger geschoben, den ein Lkw-Fahrer (37) aus Dortmund steuerte. "Der 35- und der 61-Jährige wurden schwerst verletzt, wobei der lebensgefährlich verletzte BMW-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und von der Feuerwehr befreit wurde", berichtete die Polizei Bielefeld. Er kam mit dem Rettungshubschrauber Christoph 13 in ein umliegendes Krankenhaus. Der 35-Jährige wurde mit einem Rettungswagen abtransportiert.

A2 bei Rheda-Wiedenbrück etwa acht Stunden gesperrt

Für die Unfallaufnahme, für die eine Spezialeinheit der Bielefelder Polizei angefordert wurde und die anschließenden Bergungsarbeiten blieb die A2 im Kreis Gütersloh für etwa acht Stunden gesperrt. Erst gegen 2.20 war die Fahrbahn Richtung Hannover wieder befahrbar. Den erstandenen Sachschaden des zweiten Unfalls schätzen die Ermittler auf rund 64.000 Euro. Der Gliederzug, der Mercedes Sprinter und der BMW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

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