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Fahrtrichtung Bielefeld

Transporter überschlägt sich auf A33 in einer Baustelle

Paderborn

Weil ein Mann mit seinem VW Bulli die falsche Ausfahrt nahm, ist es auf der A33 bei Paderborn im Bereich einer Baustelle zu einem schweren Unfall gekommen.

Von Dario Teschner

Auf der A33 bei Paderborn hat sich im Bereich einer Baustelle ein Wagen überschlagen. Foto: Polizei Bielefeld

Völlig zerstört stand ein VW-Bulli im Baustellenbereich auf der A33 bei Paderborn. Nach Polizeiangaben hat sich der Autofahrer mit dem Transporter überschlagen. Der Unfall passierte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (13. Oktober). 

Gegen 0.50 Uhr war ein 52-jähriger Mann mit seinem Kleintransporter auf der A33 in Fahrtrichtung Bielefeld unterwegs. Auf dem Streckenabschnitt bei Paderborn fuhr er auf die eingerichtete Baustelle zu. "Als er im Bereich der Fahrbahnteilung - Hauptfahrstreifen und Ausfahrtsbereich - irrtümlich die Ausfahrt Paderborn-Zentrum nahm, versuchte er seinen Fehler auf gefährliche Art zu korrigieren", berichtet die Polizei. 

Paderborn: Autofahrer bei Unfall auf A33 schwer verletzt

Der Fahrer bremste ab und lenkte den Bulli trotz des Warnschildes ("Durchfahrt verboten") durch die Absperrung. Der 52-Jährige ging wohl davon aus, dass er nun wieder die A33 in Richtung Bielefeld befahren würde, da die Fahrbahn an dieser Stelle noch eine normale Fahrbahndecke aufweist. Dies war jedoch ein Irrtum, wie sich wenig später herausstellte.

"Nachdem er sein Fahrzeug beschleunigte, fuhr er kurz darauf mit der linken Fahrzeugseite auf die rechte Seite eines Erdhaufens auf und verlor dadurch die Bodenhaftung. Das Fahrzeug drehte sich zuerst auf die Beifahrerseite, dann über die Fahrzeugfront und kam schließlich auf allen vier Rädern zum Stillstand", heißt es in der Polizeimeldung. Bei dem Unfall auf der A33 bei Paderborn wurde der Bulli-Fahrer schwer verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Rettungseinsatz auf A33 bei Paderborn beendet

Der Kleintransporter erlitt bei dem Unfall auf der A33 einen Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Den Beamten gegenüber sagte der Fahrer, durch den Gegenverkehr geblendet worden zu sein und plötzlich einen Schlag gegen sein Fahrzeug verspürt zu haben.

Die Bergungsarbeiten konnten noch in der Nacht abgeschlossen werden, sodass der Unfall auf den morgendlichen Berufsverkehr keine Auswirkungen hatte. Stau gab es in der Region dennoch, weil die B1 bei Paderborn voll gesperrt werden musste, nachdem zwei Autos frontal zusammengestoßen waren.

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