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Rund 200 Feuerwehrleute vor Ort

Großeinsatz an der A44 – riesige Fläche in Vollbrand

Breuna/Kassel

Mit einem Großbrand bekam es unter anderem die Feuerwehr Warburg an der A44 bei Breuna zu tun. Tausende Quadratmeter Böschung standen in Flammen.

Von Dario Teschner

Die Feuerwehr Warburg half dabei den Großbrand an der A44 bei Breuna (Kreis Kassel) zu löschen. Foto: Feuerwehr Warburg

Rund 200 Feuerwehrleute aus Warburg, Volkmarsen und Breuna waren zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (20. Juli) an der A44 im Einsatz, um das Feuer zu bekämpfen. Bei Breuna war es gleich an zwei Stellen zu größeren Böschungsbränden gekommen.

Aufgrund der Trockenheit breiteten sich die Flammen innerhalb kürzester Zeit immer weiter aus, sodass schnell riesige Flächen in Vollbrand standen. Ein Autohof musste wegen des Feuers evakuiert werden. Um ihre Kameraden aus Nordhessen zu unterstützen, rückte die Feuerwehr Warburg ebenfalls zu dem Großeinsatz aus. 

A44: Feuer gelöscht – keine Hinweise auf Brandstiftung

Das erste Feuer war an dem neuen Parkplatz "Rotes Ufer" zwischen Warburg und Breuna entstanden. Als die Feuerwehren den Einsatzort an der A44 erreicht hatten, standen zusätzlich noch etwa 2000 Quadratmeter Wald am Rande der Autobahn in Flammen. Die Löscharbeiten, für die die A44 gesperrt werden musste, dauerten mehrere Stunden an und verlangten den Einsatzkräften wegen der hohen Temperaturen einiges ab. Laut Polizei gibt es bisher keine Hinweise auf Brandstiftung. Funkenschlag von Lastwagen könnte die trockene Böschung in Brand gesetzt haben. 

Seit Tagen kämpfen die Einsatzkräfte in Spanien, Portugal, Frankreich und Italien gegen Waldbrände an. Viele Häuser fielen den Flammen dort bereits zum Opfer. Deutschland blieb in diesem Sommer bisher noch von derartigen Katastrophen verschont. Doch auch bei uns nimmt die Gefahr von Bränden aufgrund der anhaltenden Trockenheit immer weiter zu. Wegen der anhaltenden Waldbrandgefahr wurden in Bielefeld und Umgebung bereits Vorsichtsmaßnahmen getroffen und so gab es in den vergangenen Tagen Überwachungsflüge, um mögliche Feuer frühzeitig zu erkennen. Die Feuerwehren appellieren dringend an die Bevölkerung, wegen der Trockenheit nicht mit offenem Feuer zu hantieren und beispielsweise keine brennenden Zigaretten in die Natur zu schmeißen. 

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