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Verkehrschaos nach mehreren Unfällen

Transporter kracht auf A44 in Lkw – Mann stirbt am Unfallort

Lichtenau/Marsberg

Mehrere Unfälle haben auf der A44 im Kreis Paderborn für ein Verkehrschaos gesorgt. Ein Unglück endete für einen Transporter-Fahrer tödlich.

Von Dario Teschner

Update: 28. April, 14.10 Uhr. Die Polizei hat neue Informationen zu den beiden Unfällen auf der A44 veröffentlicht, die sich am Mittwoch unabhängig voneinander in Richtung Dortmund sowie in Richtung Kassel zugetragen haben. Einer der Vorfälle nahm ein tragisches Ende.

Gegen 12.35 Uhr befuhr ein Lkw-Fahrer die Autobahn in Richtung Dortmund, als er aufgrund eines Rückstaus zwischen Marsberg und Lichtenau seinen Laster abbremsen musste. Ein nachfolgender Fahrer (50) eines Kleintransporters aus Fürstenwalde erkannte die Situation zu spät und fuhr ungebremst auf den Sattelzug auf.

"Der 50-Jährige verstarb noch am Unfallort, aufgrund der Schwere seiner Verletzungen", erklärt die Polizei in der Pressemitteilung. Ein spezielles Verkehrsunfallaufnahme-Team aus Bielefeld übernahm die Ermittlungen am Unfallort und sicherte Spuren. "Durch die Staatsanwaltschaft Paderborn wurde zudem ein Gutachter für die Rekonstruktion des Unfallhergangs hinzugezogen", heißt es in dem Bericht weiter. Bis 19.15 Uhr dauerten die Untersuchungen auf der A44, bei denen auch Drohen zum Einsatz kamen, an. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 22.000 Euro.

Gegen 13.10 Uhr wurde der Polizei dann ein Verkehrsunfall auf der A44 in Richtung Kassel gemeldet. Ein Lkw war zwischen dem Kreuz Wünnenberg-Haaren und der Anschlussstelle Lichtenau umgekippt, nachdem der Fahrer (35) aus Lemförde aus bisher unbekannten Gründen die Kontrolle über den Silozug verloren hatte. Der 35-Jährige blieb unverletzt. Aufgrund von Bergungsarbeiten blieb die Autobahn hier bis 22.50 Uhr vollständig gesperrt. Hier entstand ein Sachschaden von rund 53.000 Euro.

Verkehrschaos auf A44 nach mehreren Unfällen – Fahrer schwebt in Lebensgefahr

Erstmeldung: 28. April, 6.55 Uhr. Am Mittwochmittag (27. April) rückten Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A44 in Fahrtrichtung Dortmund aus. Zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Marsberg war der Fahrer eines Transporters auf einen Lkw aufgefahren. Er wurde durch die Wucht des Aufpralls lebensgefährlich verletzt.

In der Gegenrichtung kam es gegen 13.15 Uhr ebenfalls zu einem Unfall. Zwischen dem Autobahnkreuz Wünnenberg-Haaren und dem Rastplatz Sintfeld war ein Silozug von der Fahrbahn abgekommen und umgestürzt. Auf der A44 kam es in beide Richtungen zu Vollsperrungen und teils kilometerlangen Staus.

A44: Schwerer Unfall zwischen Lichtenau und Marsberg

Aus bisher ungeklärter Ursache ist ein Transporter-Fahrer auf der A44 in Richtung Dortmund auf einen vorausfahrenden Lastwagen aufgefahren. Der Verkehrsteilnehmer wurde bei dem schweren Unglück in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Nach der medizinischen Erstversorgung kam die Person in ein Krankenhaus.

Aufgrund des Unfalls musste die A44 zwischen Lichtenau und Marsberg für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. In Richtung Dortmund bildete sich ein langer Stau.  Auch die Umleitungen waren zeitweise überlastet und so ging es beispielsweise auf den Bundesstraßen B7, B68 und B252 nur noch im Schneckentempo vorwärts.

A44: Weiterer Unfall bei Wünnenberg-Haaren

Auf der A44 in Fahrtrichtung Kassel sah die Verkehrslage nicht viel besser aus. Hier war es zwischen dem Autobahnkreuz Bad Wünnenberg-Haaren und dem Rastplatz Sintfeld im Kreis Paderborn ebenfalls zu einem schweren Unfall gekommen. Nachdem der Fahrer eines Lastwagens aus bisher unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und auf den Grünstreifen geraten war, kippte das tonnenschwere Gefährt auf die Seite.

Ein umgestürzter Lkw auf der A44 nahe dem Autobahnkreuz Wünnenberg-Haaren hat den Verkehr in Richtung Kassel lahmgelegt. Foto: Feuerwehr Bad Wünnenberg-Haaren

Auch in diesem Fall musste die A44 vollständig für den Verkehr gesperrt werden. Verletzte Personen gab es hier zwar nicht zu beklagen, die Bergungsarbeiten zogen sich jedoch in die Länge, da der mit Zement beladene Lkw erst entladen werden musste, bevor dieser aufgerichtet werden konnte. Bis zum späten Abend kam es auf der Autobahn in NRW in beide Richtungen zu teils massiven Problemen.

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