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Transporter fährt auf Sattelzug auf

Schwerer Unfall auf A44 – 20-Jähriger schwebt in Lebensgefahr

Warburg/Wolfhager Land

Auf der A44 kam es zu einem schweren Unfall. Vor der Abfahrt Warburg krachte ein Transporter auf einen Sattelzug. Ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.

Von Dario Teschner

Der Kleintransporter wurde bei dem Unfall auf der A44 bei Warburg komplett zerstört. Foto: Feuerwehr Breuna

Am Dienstagmittag (7. September) ist es auf der A44 zu einer folgenschweren Kollision gekommen. Nach Polizeiangaben befuhr ein 38-jähriger Lkw-Fahrer aus der Türkei die Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund. Kurz vor der Anschlussstelle Warburg in Ostwestfalen musste der Mann verkehrsbedingt anhalten, da sich auf der Talbrücke aufgrund einer Baustelle ein Stau gebildet hatte. 

A44: Junger Mann übersieht Stau bei Warburg

Ein 20-jähriger Mann aus Ungarn, der sich gegen 12.15 Uhr mit seinem Transporter hinter dem Lkw befand, erkannte die Verkehrssituation auf der A44 in Richtung Dortmund offenbar zu spät. Kurz vor der Abfahrt Warburg prallte er mit voller Wucht in das Heck des Lasters und hinterließ ein Trümmerfeld.

Bei dem Unfall auf der A44 wurde der Fahrer des Transporters im Fahrzeug eingeklemmt und musste von den Feuerwehren Breuna und Wolfhagen befreit werden. Die Einsatzkräfte forderten den Rettungshubschrauber Christoph 13 an.

A44 bei Warburg gesperrt – Unfallfahrer schwebt in Lebensgefahr

Der junge Mann zog sich bei dem Unfall auf der A44 bei Warburg lebensgefährliche Verletzungen zu. Nach notärztlicher Versorgung an der Unglücksstelle, wurde er mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Kassel transportiert. 

Während der Bergungsarbeiten blieb die Anschlussstelle Warburg voll gesperrt. Der Verkehr konnte auf der parallel verlaufenden Fahrbahn an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Trotzdem bildete sich auf der A44 in Richtung Dortmund zeitweise ein Stau. 

"An dem Sattelauflieger war nach Einschätzung der eingesetzten Beamten ein Sachschaden von ca. 20.000 Euro, am Kleintransporter von ca. 10.000 Euro entstanden. Die Bergungsarbeiten an der Unfallstelle dauerten bis etwa 16.00 Uhr", berichtet die Polizei Nordhessen am Dienstagabend in einer Pressemitteilung.  

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