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Rettungshubschrauber im Einsatz

B64: Mann in Lebensgefahr nach Frontalzusammenstoß

Warendorf

Bei einem missglückten Überholvorgang auf der B64 bei Warendorf sind zwei Autos frontal zusammengestoßen. Mehrere Beteiligte wurden dabei schwer verletzt.

Von Dario Teschner

Zu dem Verkehrsunfall auf der B64 bei Warendorf wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. (Symbolbild) Foto: Martin Schutt/dpa

Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr rückten am Sonntag (15. Mai) zu einem schweren Verkehrsunfall in Warendorf aus. Die B64 musste für die Unfallaufnahme und die anschließenden Bergungsarbeiten zeitweise gesperrt werden.

Nach Polizeiangaben befuhr ein Mann (28) aus Rietberg (Kreis Gütersloh) gegen 11.40 Uhr mit einem Fiat den August-Wessing-Damm (B64). Ein Augenzeuge (52) berichtete den Beamten, dass der Autofahrer im Bereich der Tillmannstraße am westlichen Ortsrand von Warendorf ein vorausfahrendes Fahrzeug überholen wollte. Zeitgleich kam ihm jedoch aus Fahrtrichtung Telgte ein Ford-Galaxy entgegen.

B64 bei Warendorf: Unfall fordert vier Schwerverletzte

In dem Wagen mit Warendorfer Kennzeichen befanden sich die 33-jährige Fahrerin, ihre Tochter (3) und ihr Sohn (7). "Der 52-jährige Zeuge aus Sassenberg beobachtete dann im Rückspiegel den Frontalzusammenstoß der Fahrzeuge. Er hielt an, benachrichtigte den Rettungsdienst und leistete Erste Hilfe", berichtete die Polizei. Der 28-Jährige erlitt bei dem Unfall auf der B64 lebensbedrohliche Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

Die Familie aus Warendorf wurde schwer verletzt. Nach der medizinischen Erstversorgung kamen die Mutter und ihre beiden Kinder mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Es entstand ein Sachschaden von rund 17.500 Euro.

B64 bei Warendorf bis zum Nachmittag gesperrt

Die B64 blieb wegen des Unfalls bis in die Nachmittagsstunden für den Verkehr voll gesperrt, sodass es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kam. Auch der Bahnverkehr war davon betroffen. Für die Unfallaufnahme wurden ein Experten-Team aus Münster angefordert. Der Fiat und der Ford wurden von der Polizei beschlagnahmt. Darüber hinaus wurde ein Spezialunternehmen eingesetzt, das sich um ausgelaufene Betriebsstoffe kümmern musste.

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