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Kreis Höxter

Tödlicher Bootsunfall: Ermittlungen werden eingestellt

Beverungen/Paderborn

Ein Kanufahrer aus Höxter ist auf der Nethe bei Beverungen-Amelunxen tödlich verunglückt. Die Ermittlungen zu dem Fall werden eingestellt.

Von Dario Teschner

Am Ortsrand von Beverungen-Amelunxen im Kreis Höxter wurde ein lebloser Mann in der Nethe gefunden (Symbolbild). Foto: Boris Roessler/dpa

Update: 24. Februar, 10.08 Uhr. Die Ermittlungen im Falle des verstorbenen Mannes (68) aus Höxter wurden seitens der Staatsanwaltschaft Paderborn eingestellt. Das berichtet Radio Hochstift am Freitagmorgen. Die Beamten gehen von einem tragischen Bootsunfall aus. 

Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen Polizei und Staatsanwaltschaft nicht vor, heißt es. Am Dienstag (22. Februar) wurde an der Nethe bei Beverungen-Amelunxen ein lebloser Mann sowie ein Kajak gefunden. Der 68-Jährige wurde reanimiert, verstarb jedoch später im Krankenhaus.

Beverungen: Spaziergängerin findet leblosen Mann

Update: 23. Februar. Am späten Dienstagnachmittag (23. Februar) gegen 16.40 Uhr hat eine Frau in Beverungen-Amelunxen eine leblose Person entdeckt. Zuvor hatten Passanten ein herrenloses Kajak mitten im Fluss an einem quer liegenden Baumstamm gefunden.

Die Spaziergängerin setzte umgehend den Notruf ab und informierte Feuerwehr und Polizei. Die Einsatzkräfte versuchten noch, den Mann zu reanimieren. Jedoch ohne Erfolg. Er verstarb in einem Krankenhaus. 

Beverungen: Wer ist der Tote? Staatsanwaltschaft Paderborn ermittelt

Die Identität des Verstorbenen konnte bereits geklärt werden. Es handelt sich um einen 68-jährigen Mann aus Höxter. Wie er zu Tode kam, sei nun Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen. Das Hochwasser und die damit verbundene starke Strömung könnten ursächlich für den Unfall sein. Die Staatsanwaltschaft Paderborn hat sich eingeschaltet.

Am Dienstagabend waren die Einsatzkräfte bei Dauerregen und einbrechender Dunkelheit stundenlang im Einsatz. Das gelbe Kanu, bei dem es sich um ein Renn-Kajak handeln soll, konnte erst bei Helligkeit am Mittwoch (23. Februar) geborgen werden. An dem Einsatz beteiligten sich die Retter der DLRG Brakel. Dem verstorbenen Mann wurde die Strömung möglicherweise zum Verhängnis, obwohl er als erfahrener Kanu-Fahrer galt.

Beverungen: DLRG warnt vor Bootsfahrten bei Hochwasser

Die Rettungskräfte warnen immer wieder vor Bootstouren bei Hochwasser. In vollgelaufenen Bächen und Flüssen herrschen wegen der Strömungen starke Druck- und Sogverhältnisse, die selbst für erfahrende Personen schwer vorhersehbar sind. "Aufgrund der Gefahren sollten die Bürger auf Bootsausflüge im Hochwasser verzichten", erklärt die DLRG.

In Beverungen-Amelunxen bestand zunächst der Verdacht, dass noch eine weitere Person an dem Bootsunfall auf der Nethe beteiligt sein könnte. Dies bestätigte sich jedoch nicht. Der Regen der vergangenen Tage hat auch im Kreis Minden-Lübbecke für Hochwasser gesorgt.

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