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Verdacht auf Rauchgasvergiftung

Großeinsatz: Zwei Personen nach Dachstuhlbrand im Krankenhaus

Bocholt

Die Feuerwehr ist mit mehreren Kräften zu einem Wohnhausbrand in Bocholt ausgerückt. Der Dachstuhl des Gebäudes stand lichterloh in Flammen.

Von Dario Teschner

Zur Brandbekämpfung setzte die Feuerwehr Bocholt unter anderem zwei Trupps unter Atemschutz über eine Drehleiter ein. Foto: Feuerwehr Bocholt

Update: 2. März, 12.22 Uhr. Die Polizei Borken hat neue Informationen zu dem Dachstuhlbrand in Bocholt veröffentlicht. Demnach seien der 60-jährige Bewohner der betroffenen Wohnung im Obergeschoss des Wohnhauses und seine Besucherin (60) auf das Feuer aufmerksam geworden.

Mit Wasser hatten sie vergeblich probiert, die Flammen zu löschen. Als dies nicht gelang, rannten sie ins Erdgeschoss, um den dortigen Bewohner zu warnen. Gemeinsam verließen sie schließlich das Gebäude. "Die beiden 60-Jährigen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an", so die Polizei Borken.

Bocholt: Dachstuhlbrand löst großen Feuerwehreinsatz aus

Erstmeldung: 2. März, 7.53 Uhr. Am Dienstagabend (1. März) gegen 21.16 Uhr wurden die Rettungskräfte zu einem Dachstuhlbrand eines Wohnhauses in der Straße Am Gehöft gerufen. Als die Feuerwehr Bocholt am Einsatzort eintraf, schlugen die Flammen aus dem Fenster der Dachgeschosswohnung.

Zu Beginn des Einsatzes war die Sachlage unklar. Es bestand zunächst der Verdacht, dass sich noch Personen in dem brennenden Gebäude aufhielten. Diese Vermutung bestätigte sich jedoch nicht und die Feuerwehr konnte damit beginnen, den Brand zu löschen.

Bocholt: Verdacht auf Rauchgasvergiftung – zwei Personen im Krankenhaus

Um die Flammen zu bekämpfen, setzte die Feuerwehr unter anderem zwei Trupps unter Atemschutz über eine Drehleiter ein. Weitere Einsatzkräfte versuchten den Brand von innen zu löschen. Das Feuer konnte so schnell unter Kontrolle gebracht werden. Alle Bewohner konnten das brennende Wohnhaus rechtzeitig verlassen. Jedoch kamen zwei Personen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus.

Für die Brandbekämpfung wurde das Dach teilweise aufgenommen, um Glutnester aufspüren zu können. Mit 35 Kräften und sieben Einsatzfahrzeugen war die Feuerwehr zur Stelle. Des Weiteren wurden zwei Rettungswagen eingesetzt. Wie es zu dem Brand in Bocholt kommen konnte, ist noch unklar. Die Polizei Borken schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 200.000 Euro.

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