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Gefährlicher Fund

Explosion in Bocholt – Experten sprengen Granate

Bocholt

Eine englische Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg wurde bei Erdarbeiten in Bocholt entdeckt. Der Sprengkörper konnte nicht entschärft werden – nur eine Sprengung kam infrage.

Von Dario Teschner

In Bocholt wurde eine englische Granate kontrolliert gesprengt. Foto: Stadt Bocholt

Einen lebensgefährliche Entdeckung machten Personen auf einem Hof in Bocholt. Bei Bodenarbeiten für einen Zaun stießen sie im Stadtteil Suderwick auf eine "25 Pounder" Sprenggranate aus England. Nach dem Bombenfund rückten umgehend Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes an. Die Sprengstoffexperten kamen bei ihren Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass eine Entschärfung der Sprenggranate nicht möglich sei. Daher entschlossen sie sich für eine kontrollierte Sprengung, die am Dienstagabend (20. Juli) erfolgte.

Bombe in Bocholt: Englische Granate erfolgreich gesprengt

Die Stadt Bocholt informierte die Bevölkerung in einer Pressemitteilung über den Bombenfund. Für die kontrollierte Sprengung der Granate, musste der Hof, auf dem der Blindgänger entdeckt worden war, evakuiert werden. Die Dinxperloer Straße wurde im Bereich zwischen dem Takenfeldweg und der Brunsmannstraße vorsorglich gesperrt. Auch über Facebook warnten die Verantwortlichen und veröffentlichten ein Foto des Sprengkörpers.

Nachdem der Gefahrenbereich geräumt worden war, begannen die Sprengstoffexperten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes gegen 18.30 Uhr mit der Sprengung der "25 Pounder" Sprenggranate. Nach rund einer Stunde erfolgte die Explosion. "Es besteht keine Gefahr mehr", teilte der Fachbereich Öffentliche Ordnung der Stadt Bocholt kurz darauf in einer Pressemeldung mit. Die Bombe wurde ohne Komplikationen kontrolliert gesprengt. Zu Schaden kam dabei niemand. Die Sperrmaßnahmen rund um den Fundort in Suderwick konnten rasch wieder aufgehoben werden.

An anderer Stelle im Münsterland war es erst vor wenigen Tagen zu einem Bombenfund gekommen: Am Hörsterplatz in Münster wurde ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft. Da der Zünder der Bombe jedoch deformiert war, musste bei diesem Fall der Detonator ebenfalls gesprengt werden. 

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