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Paderborn

Bombe in Paderborn: So lief die Entschärfung des Blindgängers

Wie die Stadt Paderborn mitteilt, ist am Montagmorgen auf einem Privatgrundstück eine Fliegerbombe gefunden worden. Am Mittwoch wird evakuiert.

Von Dario Teschner

+++ Newsticker zum Bombenfund in Paderborn aktualisieren +++

Update: 16.30 Uhr. Die Fliegerbombe in Paderborn wurde erfolgreich entschärft. Nun beginnen die Nacharbeiten. Die Menschen werden zurückgeführt, die Straßensperren abgebaut.

Update: 15.20 Uhr. Die Evakuierungsmaßnahmen sind abgeschlossen, die Entschärfung kann in Kürze beginnen.

Update: 12.20 Uhr. Die Evakuierung der rund 1000 Personen ist in vollem Gange. Ab 14 Uhr darf sich im Sperrbereich um den Fundort der Weltkriegsbombe in Paderborn niemand mehr aufhalten. Ausgenommen davon sind Ordnungsamtsleiter Udo Olschewski und Karl-Heinz Clemens vom Kampfmittelbeseitigungsdienst. Radstreifen der Polizei sorgen während der Aktion für Sicherheit.

Update: 14. April, 7.13 Uhr. In Paderborn soll am Mittwoch ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht werden. Ab 14 Uhr wird der Sprengkörper, eine 250-Kilo-Bombe, entschärft. Die Evakuierung rund um den Fundort „Husener Straße“ startet schon am Vormittag. Etwa 700 Anwohner müssen ihre Häuser und Wohnungen verlassen:

  • Amelungstraße 1, 1a, 3, 5
  • Brüderstraße 4, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 24
  • Husener Straße 6, 8, 10, 12, 13, 14, 14a, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 23, 24, 25, 26, 28, 28a, 30, 32, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 41, 42, 43, 43a, 44, 45, 46a, 47, 49, 51, 51a, 53, 53a
  • Leostraße 1, 5, 7, 19, 19a
  • Mallinckrodtstraße 1, 5, 9,15, 17, 19, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 31, 32, 32a, 32b
  • Mathildenstraße 9, 11, 13, 16, 28, 30, 32
  • Schorlemerstraße 2, 4, 5, 6, 7, 9, 11, 12, 13, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 24
  • Warburger Straße 2
  • Winfriedstraße 2, 2a, 4, 7, 9, 11, 13, 15, 17, 19, 21, 21a, 23, 25, 27

Insgesamt seien von der Bombenevakuierung etwa 1000 Personen betroffen, darunter 130 Patienten und Bewohner verschiedener Einrichtungen. Eine Blindenschule und ein Pflegeheim sind betroffen. Paderborns Bürgermeister Michael Dreier äußerte sich im Vorfeld optimistisch: „Ich bin sicher, dass die Entschärfung gut über die Bühne gehen wird“, sagte er dem Westfalen-Blatt. Bei dem Blindgänger soll es sich um ein ähnliches Exemplar handeln, wie bei dem Bombenfund n der Nähe der Kinderklinik in Paderborn, die 2019 unschädlich gemacht worden war. Der Zünder hatte damals im Verlauf der vergangenen Jahre chemisch reagiert.

Paderborn hat die Hotlines für die Menschen, die im Rahmen der Evakuierung Hilfe in Anspruch nehmen wollen, freigeschaltet. Die Kräfte der Feuerwehr kümmern sich um Bewohner, die nicht selbstständig das Haus verlassen können und nicht mobil sind. Unter der Telefonnummer 05251/8870 werden Transportwünsche entgegengenommen. Außerdem beantworten Mitarbeiter der Stadt Fragen zum Ablauf der Bombenentschärfung. Unter 05251/88-122978 erfahren Sie mehr. Eine Turnhalle wird aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht als Aufenthaltsort zur Verfügung stehen. Betroffene Personen sollen möglichst bei Verwandten unterkommen. Personen, die nicht wissen, wo sie sich während der Bombenentschärfung aufhalten sollen, können sich unter der Service-Nummer 05251/88-122978 bei der Stadt melden.

StadtPaderborn
Einwohner151.633
BundeslandNRW

Bombenentschärfung in Paderborn – 700 Anwohner müssen Häuser verlassen

Update: 13. April. Die Stadt Paderborn hat inzwischen nähere Informationen zur Entschärfung der Fliegerbombe und der damit verbundenen Evakuierung am Mittwoch (14. April) bekannt gegeben. Demnach soll der Blindgänger gegen 16 Uhr entschärft werden. Bereits um 13 Uhr werden rund um den Evakuierungsradius von 250 Metern um den Fundort Sperrstellen errichtet. Ab 14 Uhr muss der Sperrbereich geräumt sein und darf auch nicht mehr betreten werden.

Zuvor müssen etwa 700 AnwohnerInnen ihre Häuser verlassen, sowie insgesamt zehn Einrichtungen geräumt werden. Darunter befinden sich die Pauline-Schule, das Kloster der Schwestern der Christlichen Liebe sowie drei Senioren- und Pflegeheime. Das Brüderkrankenhaus, das aus Richtung Südring kommend weiter erreichbar bleibt, ist von der Evakuierung ausgenommen.

Die Stadt Paderborn beruhigt besorgte Anwohner: Wie üblich sollen Radstreifen der Polizei potenzielle Einbrecher abschrecken und für Sicherheit sorgen. Eine Sammelmöglichkeit für die Anwohnerinnen und Anwohner gibt es aufgrund der Corona-Pandemie dieses Mal allerdings nicht. „In besonders notwendigen Fällen werden wir die Personen aber sicher unterbringen können“, sagt ordnungsamtleiter Udo Olschewski.

Wer im Evakuierungsradius wohnt und nicht mobil ist, kann unter der Rufnummer 05251/ 88 70 die Feuerwehr kontaktieren, die beim Transport zu einem Ausweichquartier behilflich ist. Allgemeine Fragen rund um die Evakuierung beantwortet das telefonische Service-Center der Stadt Paderborn unter der 05251/881 229 78. Weitere Infos gibt es auch auf der Homepage der Stadt Paderborn.

Paderborn: Entschärfung der Fliegerbombe am Mittwoch (14. April)

Update: 14.20 Uhr. Wie die Stadt Paderborn mitteilt, wird die Entschärfung der gefundenen Fliegerbombe voraussichtlich am kommenden Mittwoch (14. April) stattfinden. Grund ist, dass die Evakuierung einiger Vorbereitungen bedarf. Der Evakuierungsradius um den Fundort beträgt 250 Meter. Rund 700 Anwohnerinnen und Anwohner sowie zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sind betroffen. Ausgenommen von der Evakuierung ist das Brüderkrankenhaus.

„Wir möchten die Bombenentschärfung wie üblich sicher und nicht überhastet abwickeln“, sagt Ordnungsamtsleiter Udo Olschewski. „Derzeit werden die Belegungen und auch die Mobilität der Bewohnerinnen und Bewohner in den einzelnen Einrichtungen erfragt. Auch die Unterbringung der zu evakuierenden Personen muss geklärt werden.“ Die von der Evakuierung in Paderborn betroffenen Personen sollen zeitnah per Handzettel informiert werden. Die Arbeiten auf der betroffenen Baustelle ruhen aktuell. Ein Sicherheitsidienst bewacht die Bome in Paderborn rund um die Uhr.

Bombe in Paderborn entdeckt

Erstmeldung: 12. April. Paderborn – In der Südstadt wurde bei Bauarbeiten auf einem Privatgrundstück in der Husener Straße/Schorlemerstraße eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Eine Untersuchung von Experten des Kampfmittelräumdienstes hat den anfänglichen Verdacht bestätigt.

Auf dem Grundstück wurde zuvor ein Haus abgerissen. Bei den Tiefbauarbeiten wurde ein Gegenstand entdeckt, der sich nun als 250 Kilogramm schwerer Blindgänger herausstellte, wie der Chef des Ordnungsamtes in Paderborn gegenüber der NW bestätigte.

Bombenfund in Paderborn: Auch Seniorenheime von Evakuierung betroffen

Aktuell wird die Fliegerbombe in Paderborn von Experten untersucht. Sollte es zu einer Entschärfung kommen, müsste ein Gebiet von 250 Metern rund um den Fundort evakuiert werden. In diesem Bereich befinden sich unter anderem drei Senioren- beziehungsweise Pflegeheime und zwei große Krankenhäuser.

Um diese Einrichtungen evakuieren zu können, brauchen die Feuerwehr und Rettungsdienste in Paderborn eine gewisse Vorlaufzeit. Nahe dem heutigen Fundort war vor drei Jahren schon einmal eine Weltkriegsbombe entdeckt worden. Vor der damaligen Entschärfung mussten 26.000 Menschen evakuiert werden. Zeitnah möchte die Stadt in einer Pressekonferenz über das weitere Vorgehen informieren. Wir berichten weiter.

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