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Ermittlungen

Mutmaßlicher Brandanschlag auf Schnelltestzentren im Kreis Borken

Ahaus/Borken

Nachdem in gleich zwei Städten im Kreis Borken in derselben Nacht zwei Schnelltestzentren abgebrannt sind, ermittelt nun der Staatsschutz. 

Von Lea Wolfram

In Ahaus und Borken (Kreis Borken) sind in der Nacht zwei Schnelltestzentren abgebrannt. (Symbolbild) Foto: dpa

Im Kreis Borken im Münsterland sind in der Nacht auf Sonntag (21. November) zwei Schnelltestzentren mutmaßlich in Brand gesetzt worden. Ein politischer Hintergrund sei nicht auszuschließen, berichtet die Polizei in Münster, die die Ermittlungen aufgenommen hat.

Der erste Fall ereignete sich in Ahaus: Gegen 2.35 Uhr bemerkte ein Zeuge eine brennende Teststation an der Straße Am Sportplatz und wählte den Notruf. Die Feuerwehr löschte daraufhin den Brand. "Es entstand Sachschaden an einem Container und einem Pavillon in Höhe von 10.000 Euro", heißt es im Polizeibericht weiter.

Schnelltestzentren im Kreis Borken nicht zum ersten Mal abgebrannt

Das zweite Feuer wurde gegen 5.15 Uhr von einem weiteren Zeugen in Gronau-Epe entdeckt und per Notruf gemeldet. Betroffen war ein Testzelt an der Ahauser Straße. Es entstand auch hier ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro. 

An dem Zelt in Gronau stellten die Beamten zudem mehrere Schriftzüge fest: "LA LIBERTAD" sowie "Stop oder Tod". "Ob es einen Zusammenhang zwischen dem Brand und der Sachbeschädigung durch Graffiti gibt, ist bislang unklar", berichtet die Polizei.

In weiteren Ermittlungen soll nun untersucht werden, ob die beiden Brände im Kreis Borken in Zusammenhang stehen. An beiden Teststation ist es in der Vergangenheit schon zu Brandstiftungen gekommen.

Die Beamten bitten Zeugen, "die verdächtige Fahrzeuge oder Personen an den Tatorten zu der Tatzeit gesehen haben", sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Münster unter der Rufnummer 0251/27 50 entgegen.

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