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Gefälschte Pässe

Tödlicher Angriff in Bünde war vermutlich Auftragsmord

Bünde

In die Ermittlungen um den Todesfall aus Bünde, der sich im Mai zugetragen hatte, kommt neue Bewegung. Demnach soll es sich um einen Auftragsmord gehandelt haben.

Von Sven Haverkamp

In Bünde kam es im Mai 2021 zu einem brutalen Tötungsdelikt. (Symbolbild) Foto: Patrick Seeger/dpa

Es ist eine Tat, deren brutale Vorgehensweise im Mai 2021 zum Tod eines Mannes führte. Am 9. Mai drangen mehrere Personen in eine Unterkunft an der Pestalozzistraße in Bünde ein und schlugen auf mehrere Bewohner ein. Ein 49-jähriger Mann wurde bei dem Angriff getötet. Nun ergaben sich offenbar neue Erkenntnisse zu dem Tötungsdelikt. Die Staatsanwaltschaft geht demnach von einem Auftragsmord aus.

Bünde: Tödlicher Angriff vermutlich Auftragsmord an Vater und Sohn

Nach diesen Erkenntnissen, über die auch Radio Herford berichtet, sollen die Täter es explizit auf den verstorbenen Mann und dessen 20-jährigen Sohn abgesehen haben, welcher bei dem Angriff in Bünde schwer verletzt worden war. Laut der Staatsanwaltschaft Bielefeld spreche vieles für einen Racheakt, wie die Behörde Radio Herford gegenüber angab.

Die beiden Männer, die zunächst als rumänische Staatsbürger identifiziert worden waren, hatten demnach gefälschte Pässe, um in der EU arbeiten zu können. In Wahrheit kommen sie aus Moldavien. Von dort soll auch der mutmaßliche Auftraggeber der noch immer flüchtigen Täter stammen.

Arbeitsvermittler aus Moldavien beauftragte mutmaßlich Täter in Bünde

In Moldavien soll der mutmaßliche Auftraggeber ein Monopol auf die Vermittlung von Arbeitskräften gehabt haben. Dass der verstorbene Vater und sein Sohn sich ohne seine Dienste nach Deutschland abgesetzt hatten, soll zum Auftrag der Tat geführt haben.

Die Männer, die die Tat ausführten, werden noch immer gesucht. In Bielefeld wurde eine Mordkommission zu dem Fall eingerichtet. Hinweise werden weiterhin unter der Rufnummer 0521/54 50 und in jeder Polizeistelle entgegengenommen.

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