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Ermittlungen

Kind nach Sturz gestorben: Polizei sucht wichtige Zeugen

Büren

Der tragische Tod eines Kindes vom vergangenen November beschäftigt weiterhin die Staatsanwaltschaft. Der Siebenjährige war von einem Gedenkkreuz gestürzt und gestorben.

Von Sohrab Dabir

Der Ort, an dem der Siebenjährige vergangenes Jahr verstarb. Foto: Andreas Dunker/dpa

Im vergangenen November hatte sich in im Kreis Paderborn ein tragisches Unglück ereignet: Ein Fünfjähriger kletterte in Büren auf ein Gedenkkreuz und stürzte. Kurze Zeit später verstarb das Kind. Die Staatsanwaltschaft nahm daraufhin die Ermittlungen zur Sache auf.

Sie vermutet, dass der Tod des Kindes hätte vermieden werden können. Denn: Das Steinkreuz in Büren sei nicht korrekt angebracht worden, so der Vorwurf. "Demnach war die Verdübelung des Sandsteinkreuzes mit dem Unterbau nicht fachgerecht ausgeführt worden", hieß es damals im Polizeibericht. Die Staatsanwaltschaft bitten nun im Rahmen ihrer Ermittlungen nach weiteren Zeugen.

Büren: Wer hat die vergangenen Jahre am Steinkreuz gearbeitet?

Für die Ermittler stellt sich die Frage, ob bislang noch nicht bekannte Akteure Reparaturen oder Ausbesserungen an dem Steinkreuz in Büren vorgenommen haben. "Relevant ist der Zeitraum der letzten fünf Jahre vor dem Unglück", teilt die Polizei mit. Diese Zeugen könnten für die weiteren Ermittlungen und der Beantwortung der Schuldfrage zum tragischen Unglück von Bedeutung sein.

Wer diesbezüglich Angaben machen kann und sich bislang nicht mit den Ermittlern aus Paderborn in Verbindung gesetzt hat, wird gebeten dies nun zu tun (05251/30 60). Das unzulänglich befestigte Kreuz an der L637 in Büren-Benken wurde 1941 dort angebracht. Die Gedenkstätte befand sich auf den Flächen des Landes NRW, zuständig für das Kreuz zeigte sich jedoch der Landesbetrieb Straßen NRW.

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