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Bei 160 km/h

Lebensgefährliche Aktion: Jugendliche klammern sich an Zug

Kreis Celle/Höxter

Zwei Jugendliche aus Höxter haben sich in eine lebensgefährliche Situation gebracht. Sie klammerten sich an einen Zug. Ein Zeuge setzte den Notruf ab.

Von Dario Teschner

Zwei Jugendliche aus Höxter haben einen Einsatz der Bundespolizei ausgelöst, als sie sich an einen fahrenden Zug geklammert haben (Symbolbild). Foto: dpa

Zwei Jugendliche (15 und 16) fuhren am Samstagvormittag (19. März) von Hannover aus mit dem Zug und wollten mit dem Metronom 82820 in Richtung Uelzen fahren.

Nach Angaben der Bundespolizei wurden sie vom Zugbegleiter wegen ungültiger Fahrscheine, fehlender Mund-Nasen-Bedeckungen und Belästigungen von Reisenden in Eschede von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Um ihre Bahnfahrt dennoch fortsetzen zu können, seien die Höxteraner unbemerkt auf das Trittbrett und einen Puffer der schiebenden Lokomotive geklettert.

Höxter: 160 km/h schneller Zug gestoppt – Jugendliche ergreifen die Flucht

Sieben Minuten lang fuhren sie mit etwa 160 km/h von Eschede bis nach Unterlüß (Kreis Celle) mit. "Ein Augenzeuge erkannte die lebensgefährliche Situation bei Durchfahrt des Metronoms und setzte einen Notruf ab", berichtete die Polizei. Der Zug wurde schließlich gestoppt.

Die Jugendlichen hatten nach Polizeiangaben großes Glück, dass sie während der Fahrt nicht ins Gleisbett gestürzt seien. In Unterlüß rannten sie in den hintersten Waggon, um den Zug beim nächsten Halt in Suderburg unerkannt zu verlassen. "Am Bahnhof Uelzen konnten sie jedoch um 13.39 Uhr bei der Überprüfung eines folgenden Zuges von Bundespolizisten ermittelt werden", so die Polizei weiter. Die Höxteraner müssen sich nun auf mehrere Anzeigen gefasst machen.

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