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Mordkommission eingerichtet

Lebensgefahr nach Messerangriff in Obdachlosenheim

Coesfeld

In einer Unterkunft für Obdachlose kam es am Freitagmorgen zu einem lebensgefährlichen Angriff mit einem Messer. Eine Mordkommission wurde eingerichtet.

Von Sven Haverkamp

In Coesfeld wurde ein Mann lebensgefährlich verletzt (Symbolbild). Foto: Jens Kalaene/zb/dpa

Am frühen Freitagmorgen (23. Juli) ist es in Coesfeld gegen 1.13 Uhr in einer Unterkunft für Obdachlose und Geflüchtete an der Straße "Harle" zu einem Streit zweier Bewohner im Alter von 33 und 39 Jahren gekommen, der offenbar eskalierte. Dabei ist der jüngere Mann durch ein Messer lebensgefährlich verletzt worden.

Coesfeld: Polizei Münster richtet nach Messerangriff Mordkommission ein

Bei der Polizei Münster ist zur Klärung der Geschehnisse eine Mordkommission unter der Leitung von Julika Böhlendorf eingesetzt. Ersten Erkenntnissen zufolge soll es zu einem Streit der beiden Männer auf dem Flur der Wohneinrichtung gekommen sein. Im Zuge dessen soll der Beschuldigte den 33-Jährigen mit einem Messer in den Bauch gestochen und lebensbedrohlich verletzt haben. Im Anschluss floh der 39-Jährige.

Zeugen alarmierten die Polizei und versorgten das Opfer. Der Mann wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert werden musste. Mittlerweile befindet sich der 33-Jährige ausser Lebensgefahr. Der Tatverdächtige kehrte am heutigen Freitagvormittag zurück in die Unterkunft. Bewohner alarmierten sofort die Polizei, die den Mann unmittelbar danach an Ort und Stelle festnehmen konnten.

Auch in einem ähnlichen Fall konnte die Polizei Münster einen Fahndungserfolg verbuchen: Der junge Mann, der Anfang Juli am Schlossplatz in Münster einen 16-Jährigen ebenfalls mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben soll, wurde gefasst.

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