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Corona

Dritte Impfung soll wohl bald kommen – für bestimmte Bevölkerungsgruppe

Wird schon bald eine dritte Impfung gegen das Coronavirus fällig? Darüber beraten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern in wenigen Tagen.

Von Sohrab Dabir

Ältere und pflegebedürfte Menschen sollen schon bald eine dritte Corona-Impfung erhalten. (Symbolbild) Foto: Christoph Schmidt/dpa

Über die Hälfte der Bundesbürger hat bereits die vollständige Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Knapp 61 Prozent sind bislang einmal geimpft worden. Das Bundesgesundheitsministerium von Jens Spahn (CDU) schlägt offenbar schon bald eine dritte Dosis vor. 

Am kommenden Montag (9. August) treffen sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern zu einer Konferenz. Dabei soll wohl beschlossen werden, für durch das Coronavirus besonders gefährdete Risikogruppen schon bald eine Auffrischungsimpfung anzubieten.

Corona: Dritte Impfung wohl schon ab September

Schon ab kommendem September soll diese Bevölkerungsgruppe eine weitere Impfung mit dem mRNA-Vakzin erhalten. Dies geht aus einer Beschlussvorlage hervor, die der ARD vorliegt. So soll der Beschluss am Montag bereits verabschiedet werden.

"Die Länder bieten im Sinne einer gesundheitlichen Vorsorge ab September 2021 mit mobilen Teams in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen eine Auffrischimpfung an", heißt es demnach in der Vorlage von Bund und Ländern. Menschen, die außerhalb solcher Einrichtungen wohnen, sollen von ihren Haus- und Fachärzten die Drittimpfung erhalten.  

NRW macht Jugendlichen Impfangebot

Die Beschlussvorlage sieht ebenso vor, dass allen Personen, die bisher vollständig mit den Impfstoffen von Astrazeneca oder Johnson & Johnson geimpft worden sind, eine weitere Verabreichung mit dem mRNA-Vakzins angeboten werden soll. Grund für die Drittimpfung ist eine jüngste Studie, wonach es bestimmten Gruppen zu einer verminderten oder nachlassenden Impfwirkung kommen könne. Dies beträfe vor allem sehr alte und pflegebedürfte Menschen sowie Personen mit einer Immunschwäche.

Derweil hat die NRW-Regierung allen Jugendlichen ab zwölf Jahren ein Impfangebot gemacht. Kritiker sehen den Schritt skeptisch, da es seitens der Ständigen Impfkommission (Stiko) bisher nur eine Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche mit einer Vorerkrankung gibt.

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