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Corona-Regeln

Für gefälschte Impfnachweise drohen nun lange Haftstrafen

Die Ampelkoalition konnte ihre neuen Corona-Maßnahmen erfolgreich durch alle Instanzen bringen. Die Regeln sehen auch harte Strafen für gefälschte Impfnachweise vor.

Von Sohrab Dabir

Wer gefälschte Impfnachweise herstellt oder nutzt, dem droht Gefängnis. (Symbolbild) Foto: Stefan Puchner/dpa/Illustration

Die neuen Corona-Maßnahmen der künftigen Ampel-Regierung sind beschlossene Sache: Nachdem der Bundestag dem Gesetzesentwurf am Donnerstag (18. November) zustimmte, zog der Bundesrat am Tag darauf nach. Ab kommender Woche gelten somit bundesweit die neuen Regeln – unter anderem die 3G-Regel am Arbeitsplatz.

Die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP will zukünftig auch Menschen härter bestrafen, die beispielsweise Nachweise einer Corona-Impfung fälschen. Solch einen Verdachtsfall gibt es derzeit beispielsweise beim Trainer von Werder Bremen. Den Betrügern drohen in Zukunft sogar Haftstrafen.

Bis zu fünf Jahre Gefängnis für gefälschte Impfnachweise

Drei Monate bis hin zu fünf Jahre Gefängnis drohem im schlimmsten Fall, sollte ein Impfzertifikat gefälscht werden. Dies betrifft sowohl die Herstellung als auch die wissentliche Nutzung unechter Zertifikate "mit dem Zweck der Täuschung", wie es im Gesetzesentwurf heißt. Da nun im Freizeitbereich die 2G-Regel gilt, versuchen Impfverweigerer zum Teil durch gefälschte Ausweise am öffentlichen Leben teilzunehmen. 

Auch das Land NRW hatte kürzlich die Strafen für Missachtung der Corona-Regeln angeschraubt. Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, Corona-Testnachweise fälscht oder Corona-Tests oder Impfnachweise bei Veranstaltungen oder in Restaurants nicht kontrolliert, wird künftig noch stärker zur Kasse gebeten als bisher. 

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