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Sars-CoV-2

Corona-Lage bleibt angespannt: Erstmals britische Mutante im Kreis Höxter entdeckt

Sie ist weitaus ansteckender als ihre Ursprungsform: Die britische Mutation des Coronavirus. Sie ist mittlerweile in allen Kreisen von OWL entdeckt worden.

Von Sohrab Dabir

Höxter – Vermutlich war es nur eine Frage der Zeit, bis es auch den letzten Kreis in Ostwestfalen* treffen würde. Am Montag (15. Februar) vermeldete der Kreis Höxter, dass nun auch in der Region erstmals die britische Variante des Coronavirus festgestellt wurde. „Der laborbestätigte Nachweis erfolgte bei der Typisierung einer positiven Probe im Labor“, heißt es dazu in einer Mitteilung.

Die Person, die sich mit der Variante B.1.1.7 des Coronavirus* infiziert hat, stammt aus dem Kreis Höxter und befindet sich nach Angaben der Kreisverwaltung mittlerweile in Isolation. Die Infektion soll nach bisherigen Erkenntnissen nicht wegen einer Reise-Rückkehr aufgetreten sein.

KreisHöxter
Einwohner141.923
BundeslandNRW

Britische Corona-Mutation im Kreis Höxter: Alle OWL-Kreise jetzt betroffen

„Diese Variante gilt als deutlich ansteckender als das bisherige Virus. Trotz sinkender Inzidenz bleibt die Lage deshalb weiter angespannt“, erklärte der Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Höxter, Dr. Ronald Woltering. Er erinnerte in diesem Zusammenhang nochmals daran, die gängigen Corona-Regeln einzuhalten. „Durch unsere gemeinsamen Anstrengungen haben wir schon viel erreicht. Wir dürfen jetzt nicht nachlassen, um das Erreichte nicht zu gefährden“, betonte Michael Stickeln, Landrat des Kreises Höxter.

In den vergangenen Tagen hatte es bereits Infektionen mit der britischen Mutation in Bielefeld sowie im Kreis Gütersloh gegeben. Auch in den anderen Kreisen Ostwestfalens hatte es Infizierungen mit der ansteckenden Variante gegeben. Experten sind jedoch optimistisch, dass die Impfung auch gegen britische Corona-Variante wirkungsvoll ist. Derweil wächst die Skepsis gegenüber dem Impfstoff von AstraZeneca – immer mehr Menschen zeigen deutliche Nebenwirkungen nach der Impfung.

Inzidenz im Kreis Höxter gesunken

Der Kreis Höxter war in den vergangenen Wochen besonders von der Corona-Krise geplagt. Am 11. Januar dieses Jahres lag die 7-Tage-Inzidenz bei 261. In Folge der hohen Infektionszahlen wurde in Höxter und Umgebung ein Bewegungsradius eingeführt, der am 19. Januar wieder aufgehoben wurde. Mittlerweile liegt die Inzidenz in der Region bei 56.

Da der Kreis Höxter somit noch immer als Risikogebiet gilt, wurde in Abstimmung mit dem NRW-Gesundheitsamt die geltende Allgemeinverfügung bis zum 28. Februar verlängert. „Der Nachweis der britischen Variante signalisiert deutlich, dass wir nicht über den Berg sind“, sagte Dr. Ronald Woltering. (*msl24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.)

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