1. www.hallo24.de
  2. >
  3. Region
  4. >
  5. Corona: Maskenpflicht nach dem 20. März wird ausgeweitet

  6. >

Infektionsschutzgesetz

Corona-Regeln angepasst: Maskenpflicht nach dem 20. März wird ausgeweitet

Am 20. März sollen die meisten Corona-Regeln fallen – auch die Maskenpflicht in fast allen Bereichen. Nun wurde die Maßnahme doch noch erweitert.

Von Sohrab Dabir

Die Maskenpflicht wird nach dem 20. März in mehr Bereichen fortbestehen als bisher geplant. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Die einen warnen vor zu vielen Lockerungen, den anderen kann es indes nicht schnell genug gehen. Ab dem 20. März sollen bundesweit fast alle Corona-Maßnahmen beendet werden. Darauf hatten sich Justiz- und Gesundheitsminister der Ampel-Koalition geeinigt.

Wegfallen soll unter anderem auch die Maskenpflicht im Supermarkt und generell im Einzelhandel. Lediglich in Krankenhäusern, Pflegeheimen sowie im Fernverkehr sollte noch Maske getragen werden. Nun hat die Regierung sich jedoch auf eine Erweiterung der Maßnahme geeinigt.

Maskenpflicht nach dem 20. März auch in diesen Bereichen

Auf Druck von SPD und Grünen wurde nun wohl beschlossen, die Maskenpflicht für die Zeit nach dem 20. März auch auf Arztpraxen, Tageskliniken, Einrichtungen für ambulantes Operieren sowie in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen auszuweiten. Gegen eine Maskenpflicht im Einzelhandel konnte sich die FDP gegen ihre beiden Koalitionspartner hingegen erfolgreich wehren.

Das bisherige Infektionsschutzgesetz läuft am kommenden Samstag (19. März) aus, am Tag zuvor will der Bundestag das neue Gesetz absegenen, bei dem lediglich ein Basisschutz gegen Corona aufrecht erhalten bleiben soll. Dieses besagt, dass Bundesländer eigenständig Corona-Regeln verschärfen können, wenn dies notwendig sein sollte. Diesen Schritt hat als erstes Land Brandenburg angekündigt, das den "Freedom Day" für den 20. März abgesagt hat. Auch Rheinland-Pfalz, Sachsen und Bayern haben nun erklärt, die bisherigen Maßnahmen um zwei weitere Wochen zu verlängern. Laut Informationen der dpa soll auch NRW von dieser Übergangsregelung Gebrauch machen und die Maßnahmen bis zum 2. April verlängern wollen.

Startseite
ANZEIGE