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SPD macht Hoffnung

Keine Corona-Maßnahmen mehr ab Mitte März?

Zwar befinden sich die Infektionszahlen weiter auf einem Höchststand, dennoch wird bereits über ein Ende aller Maßnahmen geredet. Teile der Regierung stellen dies schon in wenigen Wochen in Aussicht.

Von Sohrab Dabir

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD macht Hoffnung auf ein baldiges Ende der Corona-Maßnahmen. (Symboolbild) Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Dänemark hat die Corona-Maßnahmen bereits vollständig beendet, Schweden legt kommende Woche nach. In Deutschland müssen sich die Menschen aufgrund steigender Inzidenzen weiterhin in Verzicht üben – doch Hoffnung scheint in Sicht zu sein. Die SPD stellte nun ein Ende aller Corona-Regeln in Aussicht.

Schon im kommenden März könnten sämtliche Maßnahmen wegfallen. "Wir werden uns in den nächsten Wochen in aller Ruhe anschauen, ob eine Verlängerung der Corona-Schutzmaßnahmen über den 19. März hinaus überhaupt notwendig ist", erklärte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Fechner, gegenüber der "Welt". 

Corona-Maßnahmen erst wieder ab Herbst?

Sollte im Februar ein Rückgang der Omikron-Variante festgestellt werden, stelle sich die Frage, ob im Frühjahr oder Sommer noch Maßnahmen notwendig seien, so der SPD-Politiker. So hält es Fechner für wahrscheinlicher, dass man "erst mit Blick auf den nächsten Herbst noch einmal über solche Schutzmaßnahmen" wieder rede. Das Infektionsschutzgesetz, das im Dezember im Bundestag geändert worden war, ist aktuell nur bis zum 19. März befristet. Es könnte allerdings einmalig durch den Bundestag für drei weitere Monate verlängert werden.

Beim grünen Regierungpartner zeigt man sich jedoch noch etwas vorsichtiger. "Auf bestimmte Maßnahmen wie Maskenpflicht oder auch eine Reduzierung der Kontakte werden wir jetzt nicht verzichten können", sagt Fraktionschefin Britta Haßelmann bei der "Welt". Die Omikron-Welle habe bislang noch nicht ihren Höhepunkt erreicht. Hingegen fordert der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, einmal mehr eine schnelle Öffnung. "Was wir jetzt brauchen, ist ein Freedom Plan – ein Plan, wie wir schrittweise und an Parametern orientiert lockern. Diesen Freedom Plan zu formulieren, ist nun wichtigste Aufgabe der Politik."

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