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Corona-Lage im Land

Regierung einig: So soll es ab dem 20. März weitergehen

Nach dem 19. März laufen in Deutschland die Corona-Regeln aus. Für die Zeit danach musste ein neues Gesetz erschaffen werden. Die Ampel-Koalition hat sich nun geeinigt.

Von Sohrab Dabir

Die Kulturbranche freut sich, nach dem 20. März wieder zurück zur Normalität kehren zu dürfen. Foto: Sohrab Dabir/hallo24.de

Seit einigen Tagen steigt die Inzidenz in Deutschland weiter an. Am Mittwoch (9. März) liegt sie erneut bei über 1300. Dennoch: Für die Zeit ab dem 20. März, dem Tag, an dem die meisten Corona-Regeln im Land fallen sollen, hat sich die Ampel-Koalition nun auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt.

So sollen lokal und auf Landesebene weiterhin Corona-Schutzinstrumente für Hot-Spots angewendet werden können, sollte sich die Lage erneut zuspitzen. Sollten die Parlamente eine "konkrete Gefahr einer sich dynamisch ausbreitenden Infektionslage" feststellen, können neue Auflagen beschlossen werden. Darauf einigten sich Justizminister Marco Buschmann (FDP) und Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD)

Kulturbranche kehrt zur Normalität zurück – Maskenpflicht nur noch an wenigen Orten

Dazu zählen unter anderem die Maskenpflichte, Abstandsgebote, Hygienekonzepte sowie 2G- beziehungsweise 3G-Regelungen. Dennoch werden ab dem 20. März fast alle Corona-Beschränkungen abgeschafft. Die Bereiche Gastronomie, Handel und Kultur stehen vor einer vollständigen Rückkehr in die Normalität. Zudem soll es nur noch dort eine Maskenpflicht geben, wo es viele vulnerable Menschen gebe. Also in Krankenhäusern und in der Pflege. Auch im öffentlichen Nahverkehr bleibt die Maskenpflicht bestehen. Aber: Im Supermarkt und im Einzelhandel wird die Maskenpflicht somit ab dem 20. März fallen.

"Wir haben, glaube ich, einen sehr guten Kompromiss gefunden", sagte Justizminister Marco Buschmann zum neuen Gesetzesentwurf. "Ich denke, das ist der ideale Kompromiss, um einerseits so viel Normalität wie möglich für die Bürgerinnen und Bürger zu bekommen und andererseits handlungsfähig zu sein, wenn es tatsächlich eine konkrete Gefahrensituation gibt." Zudem wurde beschlossen, dass die einzelnen Bundesländer für die Schulen zwar eine Testpflicht, jedoch keine Maskenpflicht mehr anordnen können.

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