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Schärfere Corona-Regeln

Coronavirus-Lockdown: Diese Geschäfte sind in NRW weiter geöffnet

In Deutschland gelten ab dem 16. Dezember schärfere Corona-Regeln. Der Lockdown trifft den Einzelhandel. Aber nicht alle Geschäfte schließen für Kunden.

Von Dario Teschner

NRW – Geschlossene Geschäfte, Schulen und Kitas, Feuerwerksverbot zu Silvester und neue Hilfen für die Wirtschaft: Mit einem harten Lockdown ab Mittwoch, dem 16. Dezember, will Deutschland die Coronavirus-Pandemie endlich wieder in den Griff bekommen. Doch besonders für den Einzelhandel, der im Dezember um die Weihnachtszeit herum eigentlich den umsatzstärksten Monat erwartet, ist es besonders bitter. Die neuen Schutzmaßnahmen werden den Ansturm der Kunden in den NRW-Städten ein Ende setzen.

BundeslandNRW
Bevölkerungrund 17,9 Millionen
HauptstadtDüsseldorf

Coronavirus in NRW: Wegen Lockdown – der Einzelhandel muss schließen

Bund und Länder haben bei dem Treffen am Sonntag (13. Dezember) verkündet, dass aus dem Lockdown-Light ein harter Lockdown mit verschärften Coronavirus-Regeln wird. Die neuen Maßnahmen treten am Mittwoch (16. Dezember) in Kraft und sollen bis mindestens 10. Januar gelten. Um die Kontakte der Menschen in NRW und in ganz Deutschland weiter einzuschränken wurden die Lockerungen zu Weihnachten und Silvester aufgehoben.

Zum Jahreswechsel herrscht ein Böllerverbot und ein Versammlungsverbot in NRW. Für Schulen und Kitas gelten ab sofort ebenfalls strengere Regeln. Außerdem hat Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsam mit den 16 Ministerpräsidenten entschieden, dass der Einzelhandel die Türen für seine Kunden schließen muss. Von dieser Maßnahme, die vor einer Infizierung mit dem Coronavirus schützen soll, wurden Geschäften, die Waren für den täglichen Bedarf anbieten, ausgenommen. Auch einige wenige Dienstleistungen dürfen in Anspruch genommen werden. Was das im Einzelnen bedeutet, lesen Sie in der nachfolgenden Übersicht.

Coronavirus in NRW: Lockdown ab dem 16. Dezember – Welche Geschäfte müssen schließen?

In vielen Innenstädten in Nordrhein-Westfalen war es in der Vorweihnachtszeit zuletzt sehr voll geworden. Trotz der hohen Coronavirus-Infektionszahlen waren die Menschen in Bielefeld im Shopping-Fieber, weshalb die Stadt hier härter durchgreifen musste. Schlagartig wird es rund um den Einzelhandel nun wieder still, denn wie bereits beim ersten Lockdown im Frühjahr dürfen Bekleidungsgeschäfte und Anbieter sogenannter körpernaher Dienstleistungen ab sofort keine Kunden mehr empfangen. Folgende Geschäfte müssen schließen:

  • Bekleidungsgeschäfte wie beispielsweise H&M, C&A, Peek & Cloppenburg sind geschlossen.
  • Auch Baumärkte wie Toom, Hagebaumarkt oder Hornbach dürfen nicht öffnen.
  • Friseure sowie Kosmetik- und Schönheitssalons haben ebenfalls zu.
  • Möbelhäuser wie Porta, Hardeck oder Ikea sind für Kunden geschlossen.
  • Des Weiteren sind Elektronikgeschäfte, wie Media Markt, Expert oder Saturn von den Schließungen betroffen.
  • Sportartikel-, Antiquitäten- und Gebrauchtwarenhändler sind von den Einschränkungen des Lockdowns betroffen.
  • Spielzeug- und Buchläden dürfen auch keine Kunde empfangen.
  • Massage- und Tattoostudios sind geschlossen.
  • Außerdem können auch Glühweinstände nicht öffnen.

Coronavirus in NRW: Harter Lockdown – Welche Geschäfte bleiben geöffnet?

Es gibt jedoch auch Ausnahmen. Einige Geschäfte sind von den schärferen Corona-Maßnahmen nicht betroffen. Nach wie vor ist der Verkauf von Lebensmitteln und anderen Dingen, die den täglichen Bedarf der Menschen abdecken, gestattet. Darunter fallen folgende Läden:

  • Lebensmittelgeschäfte wie beispielsweise Edeka, Aldi, Lidl, Rewe oder Kaufland bleiben für Kunden geöffnet.
  • Auch Reformhäuser und Drogieriemärkte wie Rossmann oder DM sind nicht geschlossen.
  • Getränkemärkte wie etwa trinkgut oder Getränke Hoffmann sind trotz Corona-Lockdown ebenfalls offen.
  • Die Verkauf von Lebensmitteln auf Wochenmärkten in NRW ist weiterhin gestattet.
  • Des Weiteren ist auch der Großhandel wie beispielsweise die Metro nicht von den Einschränkungen betroffen.
  • Auch Zeitungen, Tierfutter und Babysachen können Kunden weiterhin erwerben.
  • Der Weihnachtsbaumverkauf soll unter verschärften Corona-Regeln über die Bühne gehen.

Coronavirus in NRW: Lockdown ab 16. Dezember – Welche Dienstleistungen können Kunden noch in Anspruch nehmen?

Eine Reihe von Dienstleistungen können ab dem 16. Dezember aufgrund des Lockdowns in NRW und ganz Deutschland vorübergehend nicht mehr in Anspruch genommen werden. Doch auch in diesem Sektor gibt es ein paar wenige Ausnahmen. Die hier aufgelisteten Geschäfte und Institutionen bleiben trotz des Coronavirus für die Kundschaft geöffnet:

  • Apotheken, in denen aktuell FFP2-Masken erworben werden können und Sanitätshäuser
  • Optiker und Hörgeräteakustiker
  • Physio-, Ergo- und Logotherapie
  • Medizinische Fußpflege
  • Tankstellen, Auto- und Fahrradwerkstätten
  • Kreditinstitute und Banken (Sparkasse, Volksbank, Deutsche Bank, etc.)
  • Postämter
  • Reinigungen und Waschsalons
  • Imbisse mit einem Abhol- und Lieferdienst
  • Restaurants, die Speisen zum Mitnehmen anbieten

Die neue Beschlussfassung der Bundesregierung besagt außerdem, dass die aktuellen Regeln jederzeit an das Coronavirus-Infektionsgeschehen lokal, regional sowie auch national angepasst werden können. Im Falle einer Verschlechterung der Corona-Lage drohen weitere harte Maßnahmen. Ziel des Lockdowns bleibt die Annäherung an einen Inzidenzwert von 50, um die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 einzudämmen.

Bei der Bekämpfung des Erregers soll auch das Serum von Biontech helfen. Der Termin für den Corona-Impfstart in NRW ist nun bekannt und Armin Laschet richtete sich in einer ernsten Video-Botschaft an die Bürgerinnen und Bürger von Nordrhein-Westfalen. In dem aktuellen Newsticker zum Coronavirus in NRW halten wir Sie auf dem Laufenden.

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