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Drei Touren durch Westfalen

Die Natur ruft: Das sind die schönsten Wanderwege im Münsterland

Ob Baumberge, Tecklenburger Land oder Jakobsweg: Auf diesen Routen und Strecken gibt es jede Menge zu entdecken.

Von Lea Sarah Wolfram

  • Drei Wanderungen durch Westfalen und das Münsterland.
  • Infos zu Länge, Gehzeit, Umgebung und Einkehrmöglichkeiten.
  • Fotos von anderen Wanderern.

Münsterland – Raus in die Natur, den Alltag hinter sich lassen, die schönen Aussichten genießen und aktiv sein: Das geht mit Wandern wunderbar. Wir haben drei Touren zusammengetragen, die genau das bieten.

Auf dem Baumberger Ludgerusweg wandern

"Ein Traum für Wanderer", schwärmte der passionierter Wanderer Manuel Andrack im Internet. Gemeint sind die Baumberge. Sie liegen zwischen Münster und Coesfeld und sind der höchste Punkte des Münsterlandes.

Dort befindet sich auch der Ludgeruswanderweg. Die 30 Kilometer lange Strecke verbindet das Stift Tilbeck südlich von Havixbeck über Billerbeck mit der Kreisstadt Coesfeld. Unterwegs bieten sich den Wanderern herrliche Ausblicke sowie Stauen und Kirchen am Wegesrand.

Die Wanderung startet am Tilbecker Mordkreuz am Stift Tilbeck bei Schapdetten. Das Ziel ist der Marktplatz Coesfeld. Mit einer lila Kennung ist der Wanderweg markiert. Alle weiteren Infos zum Ludgeruswanderweg finden Sie auf dieser Webseite.

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Der Hermannsweg: Wandern auf den Spuren eines großen Germanen

Die Hermannshöhen, bestehend aus Hermanns- und Eggeweg, erstrecken sich von Rheine über Bielefeld bis Marsberg und umfassen etwa 226 Wanderkilometer. Sie gehören zu den schönsten Wanderstrecken Deutschlands: Sie führen über den Kamm des Teutoburger Waldes und bieten eine wunderschöne Aussicht. Insgesamt gibt es 13 Etappen – die zweite stellen wie hier vor. Sie führt von Tecklenburg nach Bad Iburg.

Los geht es im Altstadtkern von Tecklenburg, vorbei an malerischen alten Fachwerkhäusern. Alternativ kann der Weg auch vom Parkplatz Königssee gestartet werden. Dort folgt man einfach den Schildern - der Hermannsweg ist gut gekennzeichnet. Auf dem Weg laufen Sie oberhalb des Lengericher Canyons entlang. Auf ihrer Wandertour passieren Sie den Intruper und den Westerbecker Berg. Nach insgesamt rund 20 Kilometern endet die Route beim Schloss Iburg.

Alle weiteren Infos zu der Tour gibt es auf dieser Webseite. Und hier noch einmal die Rahmendaten im Überblick:

  • Länge: 20,9 Kilometer
  • Gehzeit: 5 3/4 Stunde
  • Aufstieg: 296 Höhenmeter
  • Abstieg: 337 Höhenmeter

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Wandern auf den Teutoschleifen: Die Dörenther Klippen

Die sagenumwobenen Sandsteinfelsen am Rande des Teutoburger Waldes sind ein beliebtes Wanderziel. Bis zu 40 Meter ragen die Felsen in bizarren Formen in die Höhe. Der berühmteste Felsen ist das "Hockende Weib". Die imposante Felslandschaft ist mit seinen umliegenden Wäldern als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Wanderstrecke startet und endet in Ibbenbüren.

Länge: ca. 9,3 Kilometer (Abkürzung auf 5,8 Kilometer)Gehzeit: ca. 3 1/4 StundenAufstieg: 405 Höhenmeter (bei Abkürzung 239 Höhenmeter)

Alle wichtigen Infos so wie die GPS-Daten der Tour gibt es hier zum Download. Oder nutzen Sie unsere Wegbeschreibung:

  • Am Wanderparkplatz "Dörenther Klippen" an der B219 in Ibbenbüren startet der Rundwanderweg. Es geht am Campingplatz vorbei und danach nach links. Dort führt ein schmaler Weg nach oben. Auf einem breiten Forstweg geht es nun zum Ehrenfriedhof.
  • Am großen Rastpilz kann eine Abkürzung genommen werden: Dafür geht man rechts abwärts. Wer auf der längeren Route weiter möchte, geht links Richtung Bocketal. Der Weg führt zum Rastparkplatz "Im Bocketal".
  • Am Obstlehrpfad wird dann der Hermannsweg erreicht. Er führt zum Königstein und Dreikaiserstuhl hinauf, dem alles überragenden Felsen im südöstlichen Teil der Dörenther Klippen. Weiter auf dem Weg erreicht man erneut einen Rastpilz. Dann geht es abwärts nach links.
  • Bei wunderschöner Kulisse läuft man am Teutoburger Wald entlang. Dann geht es erneut bergwärts in Richtung Dörenther Klippen. Auf dem Weg kommt man an einer Almhütte vorbei, bei der man Rast machen kann.
  • Wenige Meter nach der Hütte geht es auf dem Felsenpfad zum „Hockendes Weib“, dem wohl bekanntesten Felsen der Dörenther Klippen. Vorbei am Campingplatz führt der Weg zurück zum Wanderparkplatz.

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