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Vorfall im Kreis Warendorf

Autofahrerin von Fußgänger mit Messer bedroht – mutmaßlicher Täter meldet sich

Drensteinfurt

Ein kurioser Fall beschäftigt derzeit die Polizei. Dabei geben die beiden Parteien gegenüber der Polizei unterschiedliche Sichtweisen an. 

Von Sohrab Dabir

Ein Hundebesitzer soll in Drensteinfurt eine Autofahrerin mit einem Messer bedroht haben. Der sieht die Sachlage jedoch anders. (Symbolbild) Foto: picture-alliance/ dpa/Ingo Wagner

Einen gehörigen Schrecken bekam eine Frau am Sonntag (8. August) in Drensteinfurt. Die 45-Jährige war gemeinsam mit ihrer Tochter (10) um 16.30 Uhr in ihrem Auto auf der Konrad-Adenauer-Straße unterwegs, als sie über einen Feldweg auf den Umlaufbach in Büren gelangen wollte.

Auf dem Feldweg befand sich vor der Autofahrerin ein Mann, der mit seinem Hund mittig auf der Fahrbahn lief. Die Frau aus Drensteinfurt betätigte die Hupe, um auf sich aufmerksam zu machen. "Daraufhin zog der Mann unvermittelt ein Messer und zeigte dieses in bedrohlicher Weise vor", heißt es im Bericht der Polizei Warendorf.

Drensteinfurt: Gesuchter meldet sich bei der Polizei

Der Mann näherte sich danach dem Auto – die 45-Jährige setzte daraufhin ihr Fahrt fort und fuhr nach Hause. Später meldete sie den Fall bei der Polizei, die anhand einer Personenbeschreibung nach dem mit einer Sonnenbrille und einem Muskelshirt bekleideten Verdächtigen suchte. Kurz vor Mitternacht meldete sich der Gesuchte dann selber per E-Mail bei den Beamten und schilderte seine Sicht der Dinge.

So habe sich der 29-Jährige aus Drensteinfurt verschreckt umgedreht, als die Autofahrerin ihn unerwartet von hinten angehupt habe. Zufällig soll er zu dem Zeitpunkt ein Taschenmesser in der Hand gehalten haben. "Es tut mir natürlich leid sollte die Frau ein Schrecken gehabt haben. Aber den hatte ich aufgrund ihres hupkonzertes ja auch!" (sic), beendete der Tatverdächtige die Mail an die Polizei Warendorf. Nun entscheidet die Staatsanwaltschaft, ob in diesem Fall die Ermittlungen fortgesetzt werden.

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